Kältehilfe in Brandenburg erreicht im Winter Spitzenauslastung
Der vergangene Winter stellte für wohnungslose Menschen in Brandenburg eine besondere Herausforderung dar. Über mehrere Wochen hinweg herrschten bitterkalte Temperaturen mit zweistelligen Minusgraden, die viele Betroffene in die Notunterkünfte trieben.
Hohe Auslastung der Kältehilfeplätze
Die Berliner Kältehilfe verzeichnete in diesem Winter eine außergewöhnlich hohe Auslastung. Nach Angaben der Sozialverwaltung lag die Belegung in mehreren Wochen bei über 90 Prozent, mit Spitzenwerten von rund 96 Prozent. Besonders im Januar und Februar suchten zahlreiche Menschen Schutz vor der Kälte.
Erweiterung des Platzangebots
Um dem erhöhten Bedarf gerecht zu werden, wurde das Platzangebot im Laufe des Winters deutlich aufgestockt. Die Zahl der verfügbaren Plätze stieg von ursprünglich 670 im Oktober auf mehr als 1.200 an. Im Januar wurden kurzfristig zusätzlich 100 weitere Plätze zur Verfügung gestellt.
Engagement der Helferinnen und Helfer
Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe würdigte den Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten: „Mein großer Dank gilt den vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten, die mit enormem Einsatz dafür sorgen, dass Menschen, die unsere Hilfe brauchen, nicht allein gelassen werden.“ Die Kältehilfesaison endet regulär am 30. April.
Die Situation verdeutlicht die anhaltende Bedeutung von Unterstützungsangeboten für Wohnungslose in den kalten Monaten. Die hohe Auslastung zeigt, dass der Bedarf an Schutzräumen bei extremen Wetterbedingungen weiterhin groß ist.



