Trotz Warnstreiks: Diese Buslinien fahren weiterhin in Berlin
Der 48-stündige Warnstreik der Gewerkschaft Verdi hat in Berlin den größten Teil des öffentlichen Nahverkehrs zum Erliegen gebracht. Straßenbahnen, U-Bahnen und die meisten Busse stehen still. Dennoch gibt es Ausnahmen: Einige Buslinien werden auch während des Arbeitskampfes weiterhin bedient.
Ausnahmen im Streik: Diese Verbindungen sind betroffen
Nicht alle Busse in der Hauptstadt sind vom Streik betroffen. Einige Linien werden im Auftrag der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) von anderen Unternehmen gefahren und sind daher vom Arbeitskampf ausgenommen. Dazu gehören beispielsweise die Linie 106, die die Stadtteile Wedding, Moabit und Schöneberg miteinander verbindet, sowie die Linie 204 zwischen Südkreuz und Zoologischem Garten. Bei den anderen weiterfahrenden Linien handelt es sich vor allem um Verbindungen am Stadtrand von Berlin.
Liste der weiterfahrenden Buslinien
Folgende Buslinien werden trotz des Warnstreiks angeboten:
- 106, 112, 114, 118, 124, 133, 175, 184, 204, 234, 275, 316, 318, 326, 161, 363
- Nachtbusse: N12, N23, N35, N39, N53, N61, N69, N84, N91, N95, N97
Zusätzlich werden zwei Fährlinien (F11 und F12) weiterhin bedient. Die beliebte Fähre zwischen dem S-Bahnhof Wannsee und Alt-Kladow fährt jedoch saisonbedingt nicht.
Hintergrund des Streiks
Der Warnstreik wurde von der Gewerkschaft Verdi ausgerufen und dauert 48 Stunden. Er legt den öffentlichen Nahverkehr in Berlin fast vollständig lahm. Die betroffenen Verkehrsmittel umfassen Straßenbahnen, U-Bahnen und die meisten Buslinien. Die weiterfahrenden Busse bieten den Berlinerinnen und Berlinern zumindest eine eingeschränkte Mobilität während des Arbeitskampfes.



