Gestrandeter Buckelwal vor Poel: Tier lebt noch - Rettungsversuche gescheitert
Buckelwal vor Poel lebt noch - Rettungsversuche gescheitert

Gestrandeter Buckelwal vor Poel: Tier lebt noch - Rettungsversuche gescheitert

Das Schicksal des gestrandeten Buckelwals vor der Ostsee-Insel Poel bewegt weiterhin viele Menschen. Trotz seiner kritischen Lage lebt das Tier noch, wie aktuelle Beobachtungen bestätigen. Die Situation bleibt jedoch äußerst angespannt, da alle bisherigen Rettungsversuche gescheitert sind.

Atmung weiterhin erkennbar - Wärmebild zeigt Lebenszeichen

Ein Sprecher des Umweltministeriums gab am Morgen bekannt: „Die Lage ist unverändert. Die Streifen konnten in der Nacht nicht feststellen, ob der Wal noch atmet. Aber über den Stream sieht man, dass er noch atmet.“ Auf dem Livestream des Nachrichtenportals News 5, der mittlerweile ein Wärmekamerabild überträgt, ist der Wal deutlich als orangefarbene Gestalt zu erkennen. In regelmäßigen Abständen stößt er Luft aus, was auf dem eingefärbten Live-Bild gut sichtbar ist.

Ruhige Nacht nach Demonstrationen - Polizei sichert Bereich ab

Nachdem am Abend bei einer Demonstration für den gestrandeten Wal in der Bucht bei Poel mehrere Teilnehmer in einen Sperrbereich eingedrungen waren, blieb es im weiteren Verlauf ruhig. „Danach ist über Nacht alles ruhig geblieben“, erklärte der Ministeriumssprecher. Rund um die Bucht, in der das sterbende Tier im flachen Wasser liegt, hat die Polizei die Zugänge zum Wasser abgesperrt. An einem dieser Punkte hatten sich am Abend etwa 50 Demonstranten versammelt.

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Erneute Lagebesprechungen geplant - Konkrete Pläne unklar

Zum Buckelwal sollen heute Morgen erneut verschiedene Runden und Lagebesprechungen stattfinden. Konkrete Details konnte der Sprecher zunächst nicht nennen. Die Situation bleibt damit weiterhin ungewiss, während das Tier seit dem 31. März in der Wismarbucht liegt.

Gescheiterte Rettungsbemühungen - Private Initiativen vor Gericht gescheitert

Die letzten aktiven Rettungsversuche wurden bereits am 1. April aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes des Tiers eingestellt, um den Wal in Frieden gehen zu lassen. Am Wochenende wurde erfolglos versucht, den Wal mit seinen eigenen Walgesängen zu animieren, sich selbst zu befreien. Seit einigen Tagen wollen private Initiativen den Wal retten, scheiterten bislang aber vor dem Schweriner Verwaltungsgericht. Drei Eilverfahren waren nach Angaben des Gerichts am Montagnachmittag noch offen.

Der Zustand des gestrandeten Wals vor der Insel Poel bleibt damit unverändert kritisch. Während das Tier noch atmet und Lebenszeichen zeigt, stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Rettung äußerst schlecht. Die Behörden und privaten Helfer stehen vor der schwierigen Entscheidung, wie mit dem leidenden Tier weiter verfahren werden soll.

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