Buckelwal vor Poel: Behörden passen Schutz-Sperrzone nach neuer Position an
Nach Wochen des Ausharrens an einer Stelle hat sich der Buckelwal vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern am Montag endlich bewegt. Allerdings verharrte das beeindruckende Meeressäugetier zuletzt wieder stundenlang an einer neuen Position. Diese Entwicklung hat die zuständigen Behörden dazu veranlasst, die zum Schutz des Tieres eingerichtete Sperrzone entsprechend anzupassen.
Aktualisierte Regelung seit Montagnachmittag in Kraft
Laut einer offiziellen Mitteilung der Wasserschutzpolizei gilt die aktualisierte Sperrzone seit Montagnachmittag. Die ursprüngliche Zone war eingerichtet worden, um dem großen Buckelwal die dringend benötigte Ruhe zu gewähren und Störungen durch menschliche Aktivitäten zu minimieren. Die neue Position des Wals erfordert nun eine präzise Anpassung dieser Schutzmaßnahmen.
Strenge Beschränkungen zum Wohl des Wals
Innerhalb eines Radius von 500 Metern um den aktuellen Aufenthaltsort des Buckelwals gelten weiterhin strenge Beschränkungen:
- Keine unbefugten Boote dürfen in diesem Bereich fahren
- Unbefugte Personen dürfen sich nicht anderweitig auf dem Wasser aufhalten
- Drohnenüberflüge sind strikt untersagt
Ausnahmen von diesen Regelungen gelten ausschließlich für autorisiertes Personal, das für das Wohl des Tieres im Einsatz ist. Dazu gehören beispielsweise Wissenschaftler, Tierärzte oder speziell geschulte Rettungskräfte.
Präzise Referenzposition angegeben
Als Referenzpunkt für die aktualisierte Sperrzone gibt die Wasserschutzpolizei einen spezifischen Ort am Ausgang des Kirchsees in die Wismarbucht an. Dieser Punkt befindet sich direkt neben der dortigen Fahrrinne und markiert den aktuellen Aufenthaltsort des Buckelwals. Die genaue Positionsangabe soll sicherstellen, dass die Schutzmaßnahmen effektiv umgesetzt werden können und gleichzeitig den Schiffsverkehr in der Region nicht unnötig beeinträchtigen.
Die Anpassung der Sperrzone unterstreicht das Engagement der Behörden, den Schutz des seltenen Besuchers in den Gewässern vor Poel zu gewährleisten. Experten beobachten die Situation weiterhin aufmerksam, um bei Bedarf weitere Maßnahmen zum Wohl des Tieres ergreifen zu können.



