Ein Jahr Fritz-Reuter-Podcast: Erfolgreiche Gesprächsreihe soll fortgesetzt werden
Seit genau einem Jahr erfreut sich die Fritz-Reuter-Show aus Stavenhagen großer Beliebtheit als Podcast-Format. Die beiden Moderatoren Torsten Jahn und Lutz Trautmann haben in dieser Zeit eine beeindruckende Routine entwickelt und blicken nun auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück.
Von der Pilotfolge zur etablierten Sendung
Im Februar 2025 startete das ambitionierte Projekt mit einer Pilotfolge, die den Grundstein für eine regelmäßige Gesprächsreihe legte. Was als Experiment begann, hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil der regionalen Medienlandschaft entwickelt. Die Moderatoren benötigen heute kaum noch Skripte oder Notizen – sie führen ihre Gespräche mit einer natürlichen Leichtigkeit, die sowohl den Gästen als auch den Zuhörern zugutekommt.
„Wir plaudern ganz locker mit unseren Gästen“, erklärt Torsten Jahn die entspannte Atmosphäre während der Aufnahmen. „Es macht immer mehr Spaß, je routinierter wir werden.“ Diese wachsende Vertrautheit mit dem Format spiegelt sich in der Qualität der Gespräche wider.
Vielseitige Gäste und interessante Themen
Über das vergangene Jahr hinweg konnte die Fritz-Reuter-Show eine beeindruckende Palette an Gästen präsentieren:
- Die Musikerin Nora Gauger, die bereits zweimal zu Gast war
- Schauspieler des Theaterkollektivs „Reuter 2.0“
- Die Bürgermeister von Stavenhagen und Mirow
- Eberhard Hoth, Vorsitzender des Kreisfußballverbandes der Seenplatte
Die Gespräche decken ein breites Spektrum ab – von persönlichen Lebensgeschichten über kulturelle Themen bis hin zu gesellschaftlichen Fragen. Jeder Gast bringt Musik mit, die während der Sendung eingespielt wird, was dem Format eine besondere Radio-Atmosphäre verleiht.
Verbindung zur Region und zu Fritz Reuter
„Inhaltlich lebt die Fritz-Reuter-Show vom offenen Austausch“, betont Torsten Jahn. Die Sendung zeichnet sich besonders durch ihre authentischen Einblicke in das Leben und Wirken regional verwurzelter Persönlichkeiten aus. Immer wieder finden die Gespräche einen Bezug zum Namensgeber Fritz Reuter, dem niederdeutschen Dichter, ohne sich ausschließlich auf ihn zu beschränken.
Besonders beeindruckend fand Jahn die langjährigen Freundschaften, von denen viele Gäste berichteten, sowie die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimatregion. Die Tessiner Musikerin Nora Gauger hat sogar eine Hymne auf Stavenhagen komponiert – ein deutliches Zeichen für die inspirierende Wirkung der Region.
Technische Umsetzung und Verbreitung
Produziert wird die Sendung im Mediatop Malchin unter der technischen Leitung von Jan Tessin. Die Verbreitung erfolgt über mehrere Kanäle:
- Über UKW 98,7 im Radio
- Als Podcast bei Streaming-Diensten wie Spotify
- Auf den Internetseiten des Fritz-Reuter-Literaturmuseums
Diese vielseitige Distribution sorgt dafür, dass die Sendung ein breites Publikum erreicht – von traditionellen Radiohörern bis zu modernen Podcast-Nutzern.
Zukunftsperspektiven und Fortsetzung
Nach dem erfolgreichen ersten Jahr steht nun fest: Die Produzenten wollen weitermachen. Torsten Jahn als künstlerischer Leiter der Reuterfestspiele und Lutz Trautmann als Leiter des Reutermuseums bringen ihre jeweilige Expertise ein und sorgen so für eine einzigartige Mischung aus kultureller Tiefe und unterhaltsamer Leichtigkeit.
„Die Mischung aus persönlichen Einblicken und gesellschaftlich-kulturellen Themen verleiht der Sendung ihr eigenständiges Profil“, fasst Jahn das Erfolgsrezept zusammen. Die witzigen, spannenden und emotionalen Gespräche haben sich zu einem festen Bestandteil des regionalen Kulturlebens entwickelt und werden auch in Zukunft Hörer begeistern.



