ICE-Halt in Neubrandenburg: Bahnsteigverlängerung ab 2028 geplant
ICE-Halt in Neubrandenburg: Bahnsteigverlängerung ab 2028

ICE-Halt in Neubrandenburg: Bahnsteigverlängerung ab 2028 geplant

Die Deutsche Bahn hat ihre Pläne für die Bahnsteigverlängerung am Neubrandenburger Bahnhof konkretisiert. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte gegenüber dem Nordkurier, dass sich das Projekt derzeit in der Projektkonfiguration befindet. Das Ziel ist klar: Die Bahnsteige sollen so umgebaut werden, dass ein Halt von ICE- oder IC-Zügen wieder möglich wird.

Baubeginn für 2028 angestrebt

Der Baubeginn wird bestmöglich für das Jahr 2028 angestrebt. „Derzeit wird ein Baucontainer gesucht, um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen und möglichst große Synergien mit anderen Baumaßnahmen zu generieren“, erläuterte der Sprecher der Deutschen Bahn. Die konkrete Verkehrs- und Fahrplanplanung für den Umbauzeitraum steht noch aus, und aufgrund des frühen Projektstands kann die Bahn noch keine verbindliche Aussage zum genauen Bauzeitraum machen.

Jahrelanges Hin und Her um die Bahnsteige

Die Diskussionen um die Bahnsteigverlängerungen in Neubrandenburg ziehen sich seit Jahren hin. Ende 2018 wurde ein Umbau abgeschlossen, der zur Kürzung der Bahnsteige um 70 Meter führte. Seitdem können in der Vier-Tore-Stadt keine Fernverkehrszüge wie ICE oder IC mehr halten, da diese zu lang sind. Auch extra lange Regionalzüge, die als Verstärkerzüge zwischen Berlin und der Ostsee eingesetzt wurden, konnten im Neubrandenburger Bahnhof nicht mehr halten.

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Im Januar 2024 hatte Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Reinhard Meyer (SPD) angekündigt, dass der Neubrandenburger Bahnhof für ICE-Züge wieder fit gemacht werden soll. Ein Antrag der CDUplus-Fraktion zu diesem Thema wurde im Juli 2025 in der Neubrandenburger Stadtvertretung einstimmig angenommen. Darin wurden Oberbürgermeister Nico Klose und die Landesregierung aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die Bahnsteigverlängerung bereits mit der nächsten Bauphase der Deutschen Bahn 2027/2028 eingeplant und umgesetzt wird.

Pläne haben sich geändert

Interessanterweise hatte die Stadt Neubrandenburg dem Nordkurier gegenüber im Juni noch angegeben, dass die Deutsche Bahn überhaupt keine Verlängerung der Bahnsteige plane. Die Stadt stand dazu mit der Deutschen Bahn in Kontakt – und diese hat ihre Meinung in den vergangenen vier Monaten offenbar geändert, wie die aktuell laufende Projektkonfiguration zeigt. Dieser Wandel unterstreicht die dynamische Entwicklung des Projekts und die Bemühungen, die Verkehrsinfrastruktur in der Region zu verbessern.

Die geplante Bahnsteigverlängerung ist ein wichtiger Schritt, um Neubrandenburg wieder an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn anzuschließen und die Mobilität für Pendler und Reisende in Mecklenburg-Vorpommern zu erhöhen. Die genauen Details und Zeitpläne werden in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet.

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