Land unter in der Feldberger Seenlandschaft: Wichtige Verkehrsader gesperrt
Die Kombination aus anhaltendem Regen und rasch einsetzendem Tauwetter hat in der Feldberger Seenlandschaft zu einer kritischen Situation geführt. Besonders betroffen ist die wichtige Straßenverbindung nach Dolgen, wo sich die Lage für die Einsatzkräfte zunehmend verschärft.
Feuerwehr im Dauereinsatz gegen Wassermassen
Seit den Mittagsstunden kämpfen insgesamt fünfzehn Kameraden der Feuerwehr in Triepkendorf gegen die ansteigenden Wassermassen. Die Situation spitzte sich am Nachmittag so weit zu, dass die Landesstraße 34 (L34) in Richtung Dolgen für den Verkehr komplett gesperrt werden musste.
Die Fahrbahn ist stellenweise so stark überflutet, dass ein sicheres Passieren für Fahrzeuge nicht mehr möglich ist. Um die Feuerwehr bei der Wasserbekämpfung zu unterstützen, wurde zusätzlich die Straßenmeisterei nachgefordert.
Gefrorene Böden verstärken das Problem
Der Boden ist in tieferen Schichten gefroren und wirkt wie eine versiegelte Betonfläche. Das Schmelzwasser des Tauwetters und der zusätzliche Regen können nicht versickern und suchen sich oberirdisch ihren Weg. Dieses Phänomen führt im gesamten Bundesland derzeit zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen.
Die Feuerwehr bittet alle Autofahrer dringend, das betroffene Gebiet weiträumig zu umfahren und die Absperrungen der L34 unbedingt zu beachten. Wie lange die Sperrung andauern wird, ist derzeit noch unklar und hängt von der weiteren Wetterentwicklung ab.
Die Einsatzkräfte bleiben in Bereitschaft, während die Anwohner und Verkehrsteilnehmer aufgefordert sind, besondere Vorsicht walten zu lassen und alternative Routen zu nutzen.



