Mecklenburg-Vorpommern sichert schnellen Frühzug nach Hamburg mit Millionenbetrag
MV zahlt Millionen für schnellen Frühzug nach Hamburg

Land MV sichert schnelle Bahnverbindung nach Hamburg mit Millioneninvestition

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat sich bereit erklärt, einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag für den Erhalt der schnellen Frühverbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg zu zahlen. Diese Entscheidung fiel nach intensiven Verhandlungen mit der Deutschen Bahn, die ursprünglich plante, die Verbindung aufgrund mangelnder Auslastung zu streichen.

Details zur Vereinbarung bleiben vertraulich

Finanzminister Heiko Geue (SPD) bestätigte in der Fragestunde des Landtags am Donnerstag die finanzielle Beteiligung des Landes, wollte sich jedoch nicht zu konkreten Summen äußern. „Es gibt eine Verschwiegenheitsklausel mit der DB Fernverkehr“, erklärte der Minister. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums ergänzte, dass noch letzte Abstimmungen mit der Bahn laufen, die grundsätzliche Einigung jedoch feststehe.

Fahrplan und Nutzungsbedingungen

Der schnelle Morgenzug soll ab Mitte Mai gegen 6:00 Uhr in Rostock starten und gegen 7:50 Uhr in Hamburg ankommen. Die Rückfahrt ist für etwa 20:00 Uhr in Hamburg mit Ankunft gegen 21:50 Uhr in Rostock geplant. Ein bedeutender Vorteil für Pendler: Der Schnellzug wird künftig auch mit Nahverkehrstickets wie dem Deutschlandticket nutzbar sein.

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Das Verkehrsministerium geht davon aus, dass diese Änderung zu deutlich steigenden Fahrgastzahlen führen wird. Ursprünglich hatte die Bahn angekündigt, den morgendlichen ICE nach Abschluss der Streckensanierung am 15. Mai einzustellen, was in Mecklenburg-Vorpommern für erheblichen Protest sorgte.

Politische Intervention führt zum Erfolg

Nach Intervention von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lenkte die Deutsche Bahn schließlich ein. Die schnelle Frühverbindung gilt als besonders wichtig für Pendler, die täglich zwischen Rostock, Schwerin und Hamburg pendeln. Die Reisezeit von einer Stunde und fünfzig Minuten stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber alternativen Verbindungen dar.

Die Sanierung der Strecke, die für den 15. Mai angekündigt wurde, bildet den Hintergrund für diese Neuverhandlung. Ohne die finanzielle Unterstützung des Landes wäre die Verbindung wahrscheinlich dauerhaft gestrichen worden.

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