Grundsteinlegung für neue Rettungswache in Albinshof: Landkreis Vorpommern-Greifswald investiert in Notfallversorgung
Neue Rettungswache in Albinshof: Grundstein für bessere Notfallversorgung gelegt

Grundsteinlegung für neue Rettungswache in Albinshof: Landkreis Vorpommern-Greifswald investiert in Notfallversorgung

Die offizielle Grundsteinlegung für die neue Rettungswache in Albinshof im Anklamer Land wurde zu einer Gemeinschaftsaktion mit zahlreichen politischen und fachlichen Vertretern. Unter den Teilnehmern befanden sich Hannes Meyer vom Planungsbüro, die Kreistagsmitglieder Elke Quandt (Die Linke) und Jeannette von Busse (CDU), Landrat Michael Sack (CDU), Landtagsabgeordneter Marcel Falk (SPD), der Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Mirko Kagemann, der zweite stellvertretende Landrat Dietger Wille sowie Mike Stegemann, Bürgermeister der Gemeinde Krien.

Zwei neue Rettungswachen sollen Hilfsfristen im Landkreis sichern

Um die sogenannte Hilfsfrist der Rettungsdienste von zehn Minuten auch in abgelegenen Orten des Landkreises einzuhalten – insbesondere im Anklamer Umland, im Lassaner Winkel und im südlichen Teil der Insel Usedom – plant der Kreis Vorpommern-Greifswald den Betrieb von zwei neuen Rettungswachen. Während die Bauarbeiten für den Standort an der B110 in Murchin im Sommer beginnen sollen, wurde in Albinshof, unweit der B199, bereits die Grundsteinlegung vollzogen.

Die Arbeiten in Albinshof haben im Oktober 2025 begonnen, mussten jedoch witterungsbedingt für etwa zwölf Wochen pausieren. Nun schreiten die Bauarbeiten zügig voran, mit dem Ziel, die Rettungswache bis Jahresende fertigzustellen und Anfang 2027 in Betrieb zu nehmen. Landrat Michael Sack betonte bei der Versenkung der Zeitkapsel in der Bodenplatte die Bedeutung dieses Schrittes für die zukünftige medizinische Versorgung.

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Moderne Ausstattung und nachhaltige Energieversorgung

Die neue Rettungswache in Albinshof wird über moderne Umkleide- und Aufenthaltsräume, ein medizinisches Lager und Stellplätze für Rettungsfahrzeuge in einer Fahrzeughalle verfügen. Insgesamt sollen hier zehn Rettungs- und Notfallsanitäter beschäftigt werden. Der ASB, der den Rettungsdienst im Auftrag des Kreises übernimmt, hat bereits Stellenausschreibungen veröffentlicht. Mit den beiden neuen Wachen wird der ASB dann sechs Rettungswachen in Vorpommern-Greifswald betreuen.

Das Gebäude ist zudem mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die den Betriebsstrom liefert und im Notfall eine temporäre Versorgung sicherstellt. Die Baukosten belaufen sich auf voraussichtlich etwa 1,5 Millionen Euro.

Positive Resonanz aus der Gemeinde und weitere Projekte

Bürgermeister Mike Stegemann begrüßte die neuen Nachbarn im Ortsteil Albinshof und betonte, dass die Gemeinde bereitwillig Gemeindeland an den Kreis verkauft habe. Angesichts der alternden Bevölkerung sei dieses Projekt eine wertvolle Bereicherung für die Gemeinde und die umliegenden Bereiche des Amtes Anklam-Land.

Der Landkreis investiert aktuell auch in weitere Rettungswachen-Projekte. In Trassenheide auf Usedom wird bereits an einer neuen Rettungswache gebaut, und am Außenstandort der Ueckermünder Wache in Hintersee schreiten die Bauarbeiten für ein neues Gebäude voran. Die Maurerarbeiten im Erdgeschoss sind abgeschlossen, und die Stahlbetondecken sind eingebaut. Nun folgen die Dachabdichtungsarbeiten, wie Kreissprecher Florian Stahlkopf mitteilte.

Die bisherige Rettungswache des DRK in Hintersee ist in einem angemieteten Objekt untergebracht, das nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht und daher durch den Neubau ersetzt wird. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2026 mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr geplant.

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