Wolfgang Blank nach schwerem A20-Unfall: MV-Minister darf Klinik verlassen
Die Erleichterung ist groß in Mecklenburg-Vorpommern: Wirtschaftsminister Wolfgang Blank darf nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A20 bei Rostock die Klinik verlassen. Der parteilose Politiker war nach dem Unfall am 12. März mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden.
Schockwelle durch das Land
Als sich die Nachricht vom Unfall des Landeswirtschaftsministers am vergangenen Donnerstag verbreitete, hielt das politische Leben in Schwerin buchstäblich den Atem an. Die ersten Meldungen waren äußerst besorgniserregend und sprachen sogar von Lebensgefahr. Das Schlimmste wurde befürchtet, als bekannt wurde, dass sich der Dienstwagen des Ministers auf der Autobahn überschlagen hatte.
Erste Entwarnung bereits am Unglückstag
Glücklicherweise konnten die ersten dramatischen Einschätzungen wenige Stunden später relativiert werden. Bereits am Tag des Unfalls konnte Wolfgang Blank telefonisch mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sprechen – ein wichtiges Signal, das im ganzen Land für Erleichterung sorgte. Dennoch blieb die genaue Art und Schwere der Verletzungen zunächst unklar.
Details zum Unfallhergang
Der Unfall ereignete sich auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tessin. Der Dienstwagen des Ministers kollidierte mit einem Sicherungswagen der Autobahnmeisterei, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug. Das Auto wurde dabei so schwer beschädigt, dass es nur noch Schrottwert hatte.
Neben Minister Blank wurde auch der Fahrer des Dienstwagens bei dem Unfall verletzt. Dieser konnte das Krankenhaus jedoch bereits früher verlassen als der Minister. Die genauen Verletzungen beider Personen wurden vom Wirtschaftsministerium bislang nicht detailliert mitgeteilt.
Amtsgeschäfte während der Genesung
Obwohl Wolfgang Blank nach acht Tagen Klinikaufenthalt entlassen werden darf, bleibt unklar, wann er seine Amtsgeschäfte wieder in vollem Umfang aufnehmen kann. Während seiner Abwesenheit übernehmen die Staatssekretäre Ines Jesse und Jochen Schulte – wie bei Urlaub und Krankheit vorgesehen – die Aufgaben des Ministers.
Die Nachricht von der bevorstehenden Entlassung des Ministers aus der Klinik sorgt für weitere Beruhigung in der Landespolitik. Nach den ersten Schockmomenten und der anschließenden Erleichterung über die telefonische Kontaktaufnahme am Unfalltag markiert dies einen weiteren positiven Schritt in der Genesung des verunglückten Ministers.



