Die Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 nach Pasing macht große Fortschritte. An der Gotthardstraße in Laim wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die Tunneldecke ist nun vollständig geschlossen. In den vergangenen Wochen wurden die letzten von insgesamt 88 Deckelabschnitten bis zur Willibaldstraße betoniert. Damit ist der westliche Bereich der rund einen Kilometer langen Strecke zwischen Laimer Platz und Willibaldstraße abgedeckt.
Straßenraum wird wiederhergestellt
Nach dem Abschluss der Deckelarbeiten kann das Baureferat nun den Straßenraum an der Oberfläche wiederherstellen. Die Fahrbahn wird, wie bereits im östlichen Bereich zwischen Willibald- und Geyerspergerstraße geschehen, wieder in die Mitte verlegt. Dadurch entsteht Platz für Geh- und Radwege. Die oberirdischen lärmintensiven Arbeiten für den Tunnelrohbau sind weitgehend abgeschlossen.
Unterirdische Arbeiten beginnen
Unter der Erde beginnen nun die Arbeiten für den Aushub. Im westlichen Bereich der Gotthardstraße ist der Erdaushub bereits so weit fortgeschritten, dass abschnittweise an der Tunnelsohle gebaut wird. Dies markiert den Übergang zu den nächsten Bauphasen.
Fortschritte in Pasing und Am Knie
Auch an anderen Abschnitten der U5-Verlängerung geht es sichtbar voran. In Pasing und Am Knie laufen unter anderem die Bohrpfahlarbeiten für die neuen U-Bahnhöfe. Erst wenn die Bahnhofsbauwerke im Rohbau fertiggestellt sind, kann die rund 80 Meter lange Tunnelbohrmaschine ihre Fahrt aufnehmen. Sie wird vom Startschacht westlich der Willibaldstraße aus starten.
Vorbereitung für die Weiterverlängerung nach Freiham
Für die geplante Weiterverlängerung der U5 von Pasing nach Freiham laufen seit Mai 2024 die Rohbauarbeiten für den Endbahnhof Freiham-Zentrum. Dieser wird als Vorhaltemaßnahme errichtet, um größere Eingriffe in die spätere Bebauung und damit verbundene Mehrkosten zu vermeiden. Die Bauarbeiten schreiten planmäßig voran.
Mit dem Abschluss der Deckelarbeiten und der Wiederherstellung der Straße rückt die Fertigstellung der U5-Verlängerung nach Pasing näher. Die Münchner können sich auf eine verbesserte Anbindung des Westens freuen.



