Empor Rostock will die Negativserie stoppen
Nach zwei Niederlagen in Serie möchten die Handballer von Empor Rostock im Heimspiel der 3. Liga gegen den SC Magdeburg II in die Erfolgsspur zurückkehren. Der Sechste der Nord-Ost-Staffel empfängt die Bundesliga-Reserve am Sonntag um 17 Uhr in der Fiete-Reder-Halle.
Die jüngsten Ergebnisse waren ernüchternd: Auf eigenem Parkett unterlag das Team von Cheftrainer Michael Jacobsen gegen Eider Harde mit 31:37, auswärts in Hildesheim gab es eine 28:38-Niederlage. Nun soll gegen die Magdeburger Youngster der Knoten platzen.
Jacobsen vor vorletztem Heimspiel
Für den nach Saisonende auf eigenen Wunsch scheidenden Coach Michael Jacobsen ist es das drittletzte Match an der Seitenlinie der Blau-Gelben. Der Däne warnt vor den Qualitäten des Gegners: „Dass die jungen Elbestädter sehr gut ausgebildet sind, ist hinreichend bekannt. Auf deren Tempo im Gegenstoß, im Kombinationsangriff, verbunden mit einer hohen Ballsicherheit sowie die Stärke im Eins gegen Eins müssen wir uns einstellen.“
Die Magdeburger Talente sind auch für andere Vereine interessant. Aus dem aktuellen Kader wechseln je zwei Spieler zu den Zweitligisten Dessau und Ludwigshafen. Noah Hammer geht sogar in die 1. Bundesliga zum HSV Handball Hamburg, und Leon Bahr zieht es nach Hildesheim.
Kopfproblem durch Vereinsstrategie
Jacobsen gesteht, dass die veränderte Vereinsstrategie in den letzten Partien ein Kopfthema gewesen sei. „Das spricht uns aber nicht frei, trotz einiger personeller Probleme Gas zu geben. Uns erwartet eine schwere Aufgabe. Die 60 Minuten erfordern unheimlich viel Energie. Um beide Punkte mitzunehmen, müssen wir ein anderes Gesicht zeigen“, betont er.
Die Rostocker hoffen auf die Unterstützung der Fans in der heimischen Halle, um die Negativserie zu beenden und den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu halten.



