Die Bamberg Baskets haben im Halbfinale der Basketball-Bundesliga (BBL) für eine Überraschung gesorgt und Alba Berlin den vorzeitigen Finaleinzug vereitelt. Die Berliner unterlagen im dritten Spiel der Best-of-Five-Serie mit 73:81 (30:39) und führen nun nur noch mit 2:1. Am Samstag haben sie jedoch erneut die Chance, den Finaleinzug zu perfektionieren.
Nervöser Start und schwache Wurfquote
Vor 5700 Zuschauern in der Brose Arena begannen beide Teams nervös und leisteten sich einige Fehler. Die Führung wechselte zunächst hin und her. Anders als in den ersten beiden Partien fand Alba jedoch nicht sofort in den Wurfrhythmus, insbesondere aus der Distanz wollte kaum ein Korb fallen. Bamberg, angefeuert vom Publikum, kam besser ins Spiel und zog mit Beginn des zweiten Viertels davon.
Bamberg dominiert nach der Pause
Mitte des zweiten Abschnitts führten die Gastgeber erstmals zweistellig (32:22). Nach der Halbzeitpause blieb Bamberg zunächst dominant und baute den Vorsprung im dritten Viertel auf 17 Punkte aus (58:41). Bei Alba blieben viele Akteure offensiv blass, aber die Berliner steigerten sich in der Defensive und kamen im letzten Abschnitt auf fünf Punkte heran (64:69). Doch die Gastgeber hatten stets eine Antwort parat.
Topscorer und Ausblick
Cobe Williams war mit 20 Punkten bester Werfer für Bamberg, bei Alba erzielten Norris Agbakoko und Justin Bean je 14 Zähler. Das vierte Spiel der Serie findet am Samstag statt, dann hat Alba erneut Matchball. Ein Sieg würde den Finaleinzug bedeuten, eine Niederlage würde ein entscheidendes fünftes Spiel in Berlin erzwingen.



