Keine Party nach Wimbledon-Finale: Zverev fliegt zu Thomalla
Keine Party nach Wimbledon: Zverev zu Thomalla

Alexander Zverev (29) hat das Wimbledon-Finale gegen den Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner (24) verloren, dennoch blickt der Hamburger stolz auf seine Leistung zurück. „Ich sitze hier und denke mir, ich habe ein fantastisches Match gespielt und ein fantastisches Turnier“, sagte Zverev nach der 3:6, 6:7, 4:6-Niederlage. Durch den Finaleinzug kletterte er wieder auf Platz 2 der Weltrangliste und verdrängte Carlos Alcaraz (23).

Keine großen Feierlichkeiten nach dem Finale

Statt einer ausgelassenen Party standen nach dem Finale ruhige Stunden auf dem Programm. Freundin Sophia Thomalla (36) war extra eingeflogen, hatte das Match auf dem Handy während der Anreise verfolgt. Sie trafen sich im gemieteten Haus nahe der Anlage, das Zverev und sein Team während des Turniers bewohnten. Zu den Party-Plänen meinte Zverev: „Es ist schon spät, wir sind alle in einem Haus, alle wollen rechtzeitig schlafen gehen.“

Dennoch wird spekuliert, dass der Abend nicht ganz so ruhig verlief. Zverev zeigte sich nach den Pflichtterminen am Sonntagabend locker und gut gelaunt. Im leeren Players Garden unterhielt er sich noch mit einigen Bekannten, scherzte und lachte, während um ihn herum die Sonnenschirme zusammengeklappt wurden. Nach elf Minuten ging er in die Kabine.

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Erholungsurlaub mit Sophia Thomalla geplant

Der Olympiasieger von 2021 kündigte an: „Ich werde mir jetzt ein paar Tage freinehmen.“ Gemeinsam mit Thomalla geht es zur Erholung – wohin, bleibt geheim. „Man will für sich sein, nicht belagert werden“, so Zverev. Im Vorjahr war Mallorca das Ziel, wo er in der Nadal-Akademie für die US Open trainierte. Auch diesmal steht Aktiv-Urlaub an, bevor die Turniere in Montreal und Cincinnati sowie die US Open ab 30. August beginnen.

Verletzungssorgen nach Ausrutscher

Vor dem Kurzurlaub steht ein Arztbesuch an. Im dritten Satz gegen Sinner rutschte Zverev aus und hielt sich das rechte Knie. „Ich habe es überdehnt, es ist ein bisschen angeschwollen“, erklärte er. Eine Untersuchung ist unumgänglich, ob bei Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München oder anderswo, ist noch offen. Zverev hofft: „Es ist nichts gebrochen.“ Dann könnte er die freien Tage mit Thomalla und den Dackeln Mishka und Buba genießen – verdient hätte er es allemal.

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