Nach Wechsel zu 76ers: LeBron James plant Helikopter-Pendler wie Jens Lehmann
LeBron James plant Helikopter-Pendeln wie Jens Lehmann

LeBron James schockiert die NBA mit seinem Wechsel von den Los Angeles Lakers zu den Philadelphia 76ers. Nach acht Spielzeiten bei den Lakers unterschrieb der 42-jährige Superstar einen Vertrag bei den 76ers. Nun verdichten sich die Hinweise, dass James seinen Wohnsitz in New York City behalten und per Helikopter zu den Spielen und Trainingseinheiten nach Philadelphia pendeln könnte – eine Idee, die an die Methoden des deutschen Fußballtorwarts Jens Lehmann erinnert.

Das Vorbild Jens Lehmann

Jens Lehmann, einst Torhüter beim VfB Stuttgart, lebte während seiner aktiven Zeit (2008-2010) mit seiner Familie in Berg am Starnberger See, rund 30 Kilometer südwestlich von München. Für die etwa 250 Kilometer lange Strecke zum Training flog er häufig mit einem Helikopter nach Stuttgart. Dies ermöglichte ihm, Zeit zu sparen und mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Zwar pendelte Lehmann nicht täglich per Heli, nutzte später auch das Auto, aber sein Modell wurde berühmt.

Die Route New York – Philadelphia

Ein Flug zwischen New York City und Philadelphia dauert etwa 45 Minuten über eine Distanz von rund 150 Kilometern. Der größte Vorteil: die Zeitersparnis. Mit dem Auto benötigt man für dieselbe Strecke ungefähr 90 Minuten. Charterunternehmen bieten diese Verbindung bereits regelmäßig an, starten von mehreren Heliports in Manhattan und landen an verschiedenen Plätzen in Philadelphia. Die Strecke gehört zu den am häufigsten geflogenen Helikopterrouten in den USA, und ein Sitzplatz kostet etwa 200 bis 300 US-Dollar – für einen Millionär wie LeBron James vernachlässigbar.

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Historische Parallelen: Wilt Chamberlain und J.J. Redick

Bereits in den 1960er Jahren pendelte Basketball-Legende Wilt Chamberlain während seiner Zeit bei den Philadelphia 76ers zwischen New York und Philadelphia. Er lebte in New York, spielte für Philadelphia und betrieb parallel einen Nachtclub in Harlem. Näher an der Gegenwart: J.J. Redick, der LeBron in der vergangenen Saison bei den Lakers coachte, pendelte von 2017 bis 2019 regelmäßig vom Wohnsitz seiner Familie in Brooklyn nach Philadelphia, als er für die 76ers spielte.

Attraktivität durch Pendeloption

Wo LeBron James tatsächlich wohnen wird, hat er noch nicht bekannt gegeben. Mehrere Basketball-Insider berichteten auf X über die Pendelpläne des Megastars. Der renommierte NBA-Insider Shams Charania erklärte: 'Die Möglichkeit, in New York zu wohnen und mit dem Helikopter zu den Spielen und zum Training zu fliegen, habe Philadelphia als Ziel für James attraktiver gemacht.' Dies unterstreicht, wie sehr die Lebensqualität und Flexibilität bei solchen Entscheidungen eine Rolle spielen. Der Wechsel sorgt bereits für großes Aufsehen, und die Pendelpläne befeuern die Diskussion zusätzlich.

LeBron James, bekennender Fußballfan, könnte damit einen Trend setzen, der an Jens Lehmann erinnert. Ob er den Namen des deutschen Ex-Torhüters kennt, ist fraglich – aber die Parallele ist offensichtlich. Ob James tatsächlich den Helikopter wählt oder doch ein Auto oder Zug bevorzugt, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die Idee des Pendelns per Heli ist nicht neu, und prominente Namen wie Chamberlain und Redick haben es vorgemacht. Jens Lehmanns Name wird nun in einem unerwarteten Kontext genannt – eine kuriose Randnotiz der Sportgeschichte.

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