Seawolves verlieren erneut gegen Chemnitz: Playoff-Chancen schwinden nach Heimpleite
Die Rostock Seawolves haben im Rennen um die Teilnahme an den Playoffs der Basketball-Bundesliga einen weiteren herben Rückschlag erlitten. Vor heimischer Kulisse unterlag das Team von Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz den Niners Chemnitz mit 73:78 (37:33) und kassierte im 22. Punktspiel der Saison bereits die zehnte Niederlage.
Negative Serie gegen Chemnitz setzt sich fort
Vor dem erneuten Aufeinandertreffen hatten die Seawolves gegen Chemnitz bereits fünfmal nacheinander den Kürzeren gezogen. Diese unglückliche Serie wollten die Mecklenburger unbedingt beenden, doch es kam anders. Das 92:97 im Hinspiel basierte dabei auch auf der hohen Dreierquote der Niners, die bei 21 von 42 Versuchen erfolgreich gewesen waren.
Rostock war also gewarnt und bot im ersten Viertel dementsprechend eine starke Vorstellung in der Defensive. Der 20:14-Führung aber folgte zu Beginn des zweiten Abschnitts ein 10:2-Lauf der Gäste aus Chemnitz. Erst in den letzten vier Minuten vor der Pause kam Rostock wieder besser ins Spiel und ging mit einem knappen Vorsprung von vier Punkten in die Halbzeitpause.
Entscheidung fällt in der Schlussphase
Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel äußerst umkämpft und spannend. Zwar setzte sich Rostock nach einem Dreier von Andy van Vliet zum 48:41 wieder etwas ab, konnte Chemnitz aber nicht vorentscheidend abschütteln. Die Niners blieben dran und kämpften sich zurück ins Spiel.
Die eigentliche Entscheidung fiel dann in den dramatischen letzten 42 Sekunden der Begegnung. Den Seawolves unterliefen in dieser kritischen Phase zwei folgenschwere Ballverluste, die von den Niners sofort mit präzisen Körben zum 74:70 bestraft wurden. Von diesem doppelten Rückschlag konnten sich die Rostocker in der verbleibenden Zeit nicht mehr erholen und mussten am Ende eine weitere Niederlage hinnehmen.
Für Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz und seine Mannschaft bedeutet diese Heimpleite einen deutlichen Dämpfer im Playoff-Rennen. Mit nun zehn Niederlagen in 22 Spielen wird der Weg zu den begehrten Postseason-Plätzen immer schwieriger. Die Seawolves müssen in den verbleibenden Spielen dringend wieder zu alter Stärke finden, um ihre Saisonziele noch erreichen zu können.



