Sue Bird über Queerness im Sport: „Bei Männern ist das komplett anders“
Sue Bird: Queerness im Sport ist bei Männern anders

Sue Bird gehört zu den erfolgreichsten Basketballerinnen aller Zeiten. Vier WNBA-Titel, fünf olympische Goldmedaillen und vier Weltmeisterschaften zeichnen die US-Amerikanerin aus. Sie gilt als eine der prägendsten Spielerinnen ihrer Generation. Doch wenn Bird heute über Sport spricht, geht es um mehr als Trophäen. Es geht um Sichtbarkeit, um Identität – und um die Frage, warum Sport für manche Menschen ein Schutzraum sein kann, für andere aber nicht.

Lange galten Bird und die Fußballikone Megan Rapinoe als Traumpaar. Anfang des Jahres trennten sie sich. Bird selbst hat viel dafür getan, dass Queerness im Frauen-Profisport zur Selbstverständlichkeit wurde. In einem Interview erklärte sie: „Bei Männern ist das komplett anders. Die Homophobie im Männersport ist noch sehr präsent. Frauen hingegen haben eine Kultur der Offenheit geschaffen.“

Bird reflektierte auch über ihre eigene Karriere: „Ich habe lange gebraucht, um mich zu outen. Aber heute bin ich stolz darauf, dass junge Athletinnen mich als Vorbild sehen können. Es ist wichtig, dass wir zeigen, dass man erfolgreich sein kann und gleichzeitig authentisch lebt.“ Sie betonte, dass die Akzeptanz in den USA in den letzten Jahren gestiegen sei, aber es noch viel zu tun gebe.

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Die Basketballerin forderte mehr Unterstützung von Verbänden und Sponsoren. „Es darf nicht sein, dass queere Sportler Angst haben müssen, ihre Identität zu zeigen. Wir brauchen klare Signale gegen Diskriminierung.“ Bird selbst engagiert sich in verschiedenen LGBTQ-Initiativen und nutzt ihre Plattform, um auf Missstände aufmerksam zu machen.

Mit ihrer Offenheit hat Bird nicht nur im Basketball, sondern auch gesellschaftlich Spuren hinterlassen. Ihre Botschaft: Sport sollte für alle ein sicherer Ort sein.

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