Weltbestzeit! Laidlow gewinnt Challenge Roth erneut
Weltbestzeit! Laidlow gewinnt Challenge Roth

Über 300.000 Zuschauer säumten die Strecke, als Sam Laidlow (27) bei der Challenge Roth 2026 eine neue Weltbestzeit aufstellte. Der Franzose benötigte für 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen nur 7:21:04 Stunden und verteidigte damit seinen Vorjahressieg erfolgreich.

Blummenfelt und Bogen auf dem Podium

Zweiter wurde der norwegische Welt- und Olympiasieger Kristian Blummenfelt (32) mit 7:26:24 Stunden. Der Deutsche Rico Bogen (25) belegte mit 7:27:53 Stunden den dritten Platz – und das bei seinem allerersten Langdistanz-Wettkampf. Der Mitteldistanz-Spezialist aus Leipzig zeigte ein mutiges Rennen und wurde vom Bayerischen Fernsehen als „Sieger der Herzen“ gefeiert. Bogen selbst sagte: „Ich hätte es mir vorher nie vorstellen können, bei so einem starken Starterfeld hier Dritter zu werden. Es war einfach ein super Tag. Ich habe alles riskiert und wurde so mit dem Podium belohnt. Roth ist einfach extrem geil!“

Starke deutsche Ergebnisse

Die deutschen Athleten überzeugten auf ganzer Linie: Jonas Schomburg (32) wurde Fünfter in 7:32:17 Stunden, Frederic Funk (28) Siebter in 7:38:14 Stunden und der mehrfache Hawaii-Champion Patrick Lange (39) Neunter in 7:41:27 Stunden. Insgesamt gingen 5500 Einzelstarter und Staffelteilnehmer aus 80 Ländern an den Start – ein neuer Teilnehmerrekord. Laut Polizei feuerten weit über 300.000 Zuschauer die Athleten an, auch dies ein Rekord für die Challenge Roth.

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Überraschung bei den Frauen

Bei den Frauen siegte die Schweizerin Alanis Siffert (24) überraschend mit einer Zeit von 8:09:09 Stunden. Sie verwies die britische Top-Favoritin und Ironman-Weltmeisterin Lucy Charles-Barclay (32/8:16:41) auf den zweiten Platz. Beste Deutsche wurde Caroline Pohle (30) mit 8:32:49 Stunden auf Rang fünf.

Frodeno schwärmt von der Stimmung

Triathlon-Legende Jan Frodeno (44) war als Zuschauer vor Ort und zeigte sich begeistert: „Es ist jedes Mal in Roth eine Mega-Show und das haben wir auch heute wieder gesehen. Und das gilt nicht nur für den Solarer Berg oder das Zielstadion, sondern für den gesamten Landkreis. Dank dieser Stimmung können sich die Athleten gegenseitig hochschaukeln. Es ist immer eine tolle Zeit, hier auch als Fan dabei zu sein.“ Der Landkreis Roth bewies einmal mehr, warum er als Mekka des deutschen Triathlon-Sports gilt.

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