Der philippinische Tennisstar Alexandra Eala ist im Achtelfinale von Wimbledon ausgeschieden. Die 21-Jährige verlor am Dienstag gegen die an Nummer sieben gesetzte Italienerin Jasmine Paolini mit 4:6, 6:4, 3:6 – und das vor den Augen von Tennislegende Roger Federer, der auf der Tribüne Platz genommen hatte.
Paolini überwindet Nervosität angesichts von Federer
Paolini, die 2024 im Finale von Wimbledon stand, gab im Siegerinterview zu, dass die Anwesenheit des achtmaligen Wimbledon-Champions sie zunächst aus dem Konzept gebracht habe. „Ich musste mich daran erinnern, fokussiert zu bleiben und nicht daran zu denken, dass Federer zusieht. Er war mein Idol“, sagte die 30-Jährige. Nach dem Sieg trifft Paolini im Viertelfinale auf die ukrainische French-Open-Halbfinalistin Marta Kostjuk.
Eala schreibt Geschichte für die Philippinen
Eala hatte zuvor für eine Sensation gesorgt: Als erste philippinische Tennisspielerin – sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern – erreichte sie die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers und zog anschließend ins Achtelfinale ein. Zwei Tage nach ihrem Triumph gegen die polnische Titelverteidigerin Iga Swiatek spielte die Weltranglisten-32. mit bandagiertem rechtem Oberschenkel und bandagiertem linkem Schlagarm. Bei rund 30 Grad Celsius kühlten sich die Spielerinnen in den Pausen mit Eisbeuteln und Eishandtüchern ab.
Emotionale Worte nach dem Swiatek-Sieg
Nach ihrem Erfolg gegen Swiatek hatte Eala emotionale Worte gefunden: „Es ist unglaublich, dass meine Landsleute mich anfeuern und dass wir alle gemeinsam daran glauben“, sagte sie. Der Sieg sei für ihre Familie, „für alle kleinen Mädchen mit Rüschen-Socken und Pausbacken“, erklärte sie mit Blick auf ihre eigene Kindheit. Eala bleibt dennoch die erfolgreichste Tennisspielerin der Philippinen und hat mit ihrem Lauf in Wimbledon Geschichte geschrieben.



