Spaniens Ersatztorwart David Raya erlebte bei der Siegerehrung der Fußball-Weltmeisterschaft einen kuriosen und zugleich schrecklichen Moment. Nach dem triumphalen Finalerfolg seiner Mannschaft blieb der 28-jährige Keeper mit der Goldmedaille am Tornetz des Stadions hängen und bekam für einige Sekunden keine Luft mehr. Der Vorfall ereignete sich am 20. Juli 2026, wie ein auf der Plattform X verbreitetes Video zeigt.
Schrecksekunde bei der WM-Siegerehrung
Das Video, das der Nutzer @OnlyWilo_ veröffentlichte, hält den Moment fest, in dem Raya die Medaille um den Hals trägt und sich dem Tornetz nähert. Plötzlich verfängt sich die Goldmedaille in den Maschen des Netzes, und der Torwart wird nach vorne gezogen. Raya, der im Finale nicht zum Einsatz kam, aber als Teil des spanischen Kaders die Weltmeisterschaft gewann, ringt sichtlich nach Luft, während Teamkollegen und Betreuer ihm zu Hilfe eilen. Nach wenigen Sekunden kann er sich befreien, sichtlich erleichtert.
Spanien feiert den Weltmeistertitel
Der Vorfall überschattete jedoch nicht die ausgelassene Stimmung des spanischen Teams, das wenige Minuten zuvor den Weltmeistertitel errungen hatte. Spanien setzte sich im Finale gegen Argentinien mit einem knappen 2:1-Sieg durch, wobei der Siegtreffer erst in der Nachspielzeit fiel. Der 17-jährige Shootingstar Keyne Yamal, der als einer der besten Spieler des Turniers galt, erzielte ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Trainer Luis de la Fuente lobte die Mannschaft für ihre mentale Stärke und taktische Disziplin.
Kurioser Vorfall sorgt für Lacher in sozialen Medien
Das Video von Rayas misslichem Erlebnis verbreitete sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken und sorgte bei vielen Fans für Heiterkeit. „Das ist der lustigste Moment der WM“, kommentierte ein Nutzer auf X. Ein anderer schrieb: „Selbst die Medaille will ihn nicht loslassen.“ Raya selbst nahm den Vorfall mit Humor und postete später auf Instagram ein Bild, wie er die Medaille küsst, mit der Unterschrift: „Endlich habe ich sie befreit.“
WM-Finale mit dramatischen Wendungen
Das Finale selbst war von hoher Intensität und Dramatik geprägt. Argentinien ging früh durch Lionel Messi in Führung, der damit sein siebtes WM-Tor erzielte. Spanien glich noch vor der Pause durch einen Kopfball von Álvaro Morata aus. In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf den Sieg, während Argentinien auf Konter lauerte. In der dritten Minute der Nachspielzeit köpfte der eingewechselte Joker Martínez den Ball nach einer Ecke ins Tor und bescherte Spanien den zweiten Weltmeistertitel nach 2010.
Reaktionen auf den WM-Triumph
Der spanische Fußballverband zeigte sich überglücklich: „Dieser Titel ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und einer klaren Philosophie“, hieß es in einer Stellungnahme. Auch Bundestrainer de la Fuente geriet ins Schwärmen: „Diese Mannschaft hat Geschichte geschrieben. Sie hat nicht nur gewonnen, sondern auch den Geist des spanischen Fußballs verkörpert.“ Der argentinische Kapitän Messi gratulierte Spanien fair und kündigte an, weiter für die Nationalmannschaft spielen zu wollen.
WM-Jubel mit Hindernissen
Der Vorfall mit David Raya reiht sich ein in die Liste kurioser Momente bei WM-Siegerehrungen. Bereits 2018 war der französische Verteidiger Benjamin Pavard mit seiner Medaille an einem Kamerakabel hängen geblieben. „Es gehört wohl zum Risiko, eine Medaille um den Hals zu tragen“, kommentierte ein spanischer Journalist. Für Raya war es dennoch ein unvergesslicher Abend: „Ich habe den Titel gewonnen, und das ist das Wichtigste. Die Medaille werde ich mir jetzt aber erstmal sicher umhängen.“



