Adi Hütter ist nach fünf Jahren als Trainer zu Eintracht Frankfurt zurückgekehrt. Der Österreicher betrat den Trainingsplatz mit „Gänsehaut“, wie er selbst sagte. Rund 2000 Fans begrüßten ihn mit „Adi-Hütter“-Rufen und sorgten für eine emotionale Rückkehr. Hütter übernahm die Mannschaft nach einer enttäuschenden Vorsaison und will wieder für Begeisterung sorgen.
Hütters Ziel: Stadion als Wucht nutzen
Hütter betonte, dass er die Fans mitreißen möchte: „Wir müssen auch wieder versuchen, das Stadion, das ja eine unheimliche Wucht hat, mitzunehmen.“ Er folgt auf den umstrittenen Spanier Albert Riera. Beim ersten öffentlichen Training waren 30 Spieler dabei, darunter Angreifer Jonathan Burkardt und Routinier Mario Götze. WM-Teilnehmer wie Ritsu Doan fehlten noch. Externe Neuzugänge waren nur Malik Pimpong (FC Midtjylland) und Noel Futkeu (SpVgg Greuther Fürth) – abgesehen von Rückkehrern aus Leihen.
Weitere Transfers angekündigt
Hütter kündigte an, dass sich in dieser Woche möglicherweise etwas tut: „Ich denke, dass sich möglicherweise schon in dieser Woche etwas tut. Wir wissen natürlich alle, dass das immer Wunschdenken ist auch des Trainers, dass wenn Trainingsstart ist, dass alle Spieler schon an Bord sind. Das ist unmöglich, geht einfach auch nicht. Aber umso schneller die Schlüsselspieler auf den Schlüsselpositionen da sind, umso besser ist es.“ Die Eintracht erwartet nicht nur Zugänge, sondern auch Abgänge. Als Abschiedskandidaten gelten Michy Batshuayi, Niels Nkounkou, Junior Dina Ebimbe und Jessic Ngankam, die beim Trainingsspiel zuschauen mussten und individuell trainierten.
Kapitänsfrage noch offen
Offen ist, wer in der neuen Saison die Mannschaft als Kapitän anführt. Hütter erklärte: „Ich habe mich noch nicht entschieden. Aber damit habe ich mich jetzt noch gar nicht beschäftigt.“ Er will den Kapitän selbst bestimmen. In der Vorsaison war Verteidiger Robin Koch Kapitän, der sportlich nicht überzeugen konnte. Die Pflichtspiel-Saison beginnt am 21. August mit der ersten Runde des DFB-Pokals beim SC St. Tönis. Am darauffolgenden Wochenende startet die Bundesliga mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin.



