Der größte Transfer eines 18-Jährigen in der Bundesliga-Geschichte ist perfekt: Kerim Alajbegović (18) verlässt Bayer Leverkusen in Richtung Juventus Turin. Die Ablösesumme kann laut Informationen der BILD, die bereits am Sonntag über die Konditionen berichtete, auf bis zu 35 Millionen Euro ansteigen.
Transferdetails: Basisablöse und Boni
Der bosnische Nationalspieler wechselt für eine Basisablöse von knapp über 30 Millionen Euro zu den Italienern. Inklusive leicht erreichbarer Boni erhält der Werksklub 33 Millionen Euro, maximal sind etwas mehr als 35 Millionen Euro drin. Alajbegović unterschreibt einen Fünfjahresvertrag bei Juventus. Damit ist er der teuerste Bundesliga-Spieler, der nie ein Spiel in der Bundesliga bestritten hat.
Entscheidung gegen Chelsea
Alajbegović hatte sich gegen ein Angebot des FC Chelsea entschieden, das sowohl für den Spieler als auch für Bayer Leverkusen finanziell lukrativer gewesen wäre. Die Engländer hätten bis zu 40 Millionen Euro Ablöse gezahlt. Doch Juventus lockte den 18-Jährigen mit einer festen Zusage: Der Offensivspieler ist als Zehner in der Startelf vorgesehen, was für seine Entwicklung entscheidend war.
Kurioser Werdegang
Bemerkenswert ist, dass Alajbegović für Bayer Leverkusen nur in der Jugend spielte, nie bei den Profis. In der vergangenen Saison sammelte er bei RB Salzburg erste Erfahrungen im Herrenbereich und wurde im Sommer zum WM-Star Bosniens. Leverkusen hätte ihn gerne in die Profimannschaft integriert, konnte aber keine Stammplatzgarantie geben. Der Wechsel zu Juventus unterstreicht den steigenden Wert von Jugendspielern auf dem internationalen Transfermarkt.
Mit diesem Transfer setzt Juventus ein Zeichen im Rennen um vielversprechende Talente. Alajbegović, der sowohl im offensiven Mittelfeld als auch auf den Flügeln eingesetzt werden kann, gilt als einer der größten Talente seines Jahrgangs in Europa. Für Bayer Leverkusen ist der Abgang ein herber Verlust, aber die Einnahmen stärken die Transferstrategie des Vereins.



