Belgien trennt sich von Nationaltrainer Rudi Garcia
Belgien trennt sich von Nationaltrainer Garcia

Der belgische Fußballverband hat sich von Nationaltrainer Rudi Garcia getrennt. Obwohl die Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 das Viertelfinale erreichte, wird der Ende Juli auslaufende Vertrag des 62-Jährigen nicht verlängert. Dies gab der Verband am Montag offiziell bekannt.

Garcia: „Ich verlasse Belgien in der Liga A“

Rudi Garcia selbst äußerte sich zu seinem Abschied: „Ich verlasse Belgien in der Liga A der UEFA Nations League und unter den acht besten Mannschaften der Welt.“ Der Franzose hatte die Nationalmannschaft im Januar 2024 übernommen und führte sie zur WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko. Dort schied Belgien im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Brasilien aus.

Insgesamt absolvierte das Team unter Garcia 18 Spiele, von denen es neun gewann, fünf unentschieden spielte und vier verlor. Die Bilanz ist durchwachsen, doch der Verband betonte, dass die Entscheidung nicht allein sportlich begründet sei. Man wolle einen neuen Impuls setzen.

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Mark van Bommel als Favorit auf die Nachfolge

Als möglicher Nachfolger gilt der Niederländer Mark van Bommel. Der 49-Jährige trainierte zuvor PSV Eindhoven, den VfL Wolfsburg und Royal Antwerpen. Er ist derzeit vereinslos und könnte zeitnah verpflichtet werden. Van Bommel gilt als erfahrener Trainer mit internationaler Expertise, der vor allem für seine Arbeit in der niederländischen und deutschen Bundesliga bekannt ist.

Die belgische Nationalmannschaft steht vor einer Neuausrichtung. Nach dem Abgang von Stars wie Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku, die nach der WM ihre Karrieren im Nationalteam beendeten, müssen junge Talente integriert werden. Die Nations League beginnt im September, und bis dahin soll ein neuer Trainer gefunden sein.

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