Seit Weltmeister Miroslav Klose (48) im Sommer 2024 das Traineramt beim 1. FC Nürnberg übernommen hat, rotiert es nicht nur bei den Spielern. Weit über 100 Transferbewegungen gab es seitdem. Auch im Trainerstab herrschte ein reges Kommen und Gehen. Insgesamt 12 Veränderungen gab es im Nürnberger Trainerteam aus den verschiedensten Gründen.
Drei Abgänge vor Saisonstart
Schon bevor es unter Klose richtig losging, waren plötzlich drei Mitglieder aus dem Staff weg. Der damalige Video-Analyst Maurizio Zoccola (56) und Athletik-Trainer Rafael Pollack (37) mussten trotz laufender Verträge gehen. Kurze Zeit danach verließ auch Co-Trainer Frank Steinmetz (56) den Valznerweiher. Mit Jens Bauer (34) und Hannes Wieber (53) wurden diese Abgänge zunächst kompensiert.
Zwei überraschende Abgänge nach Saisonende
Nur eine Spielzeit später gab es erneut starke Veränderungen. Mit FCN-Legende Javier Pinola (44) kam ein weiterer Co-Trainer vor Saisonbeginn dazu. Noch während der Saison verließ Jens Bauer im Oktober 2025 das Team überraschend. Übergangskoordinator Dominik Schmitt (34) übernahm interimsweise Bauers Aufgaben, ehe Matthias Kreutzer (43) als Ersatz gefunden wurde. Nach Saisonende folgten mit Schmitt und Polenz zwei weitere Abgänge. Schmitts Aufgaben als Übergangskoordinator werden intern von Dominik Tekeser (28) übernommen, da Schmitt in die Slowakei zu Ex-Trainer Robert Klauß wechselt. Für Spielanalyst Polenz, der zum VfL Wolfsburg geht, wird noch Ersatz gesucht. Der Club ist also wieder auf Co-Trainersuche.
Gründe für die Rotation
Was sind die Gründe für die starke Rotation im Trainerteam? Vor allem bei Bauer und Polenz sollen interne Differenzen zum Bruch geführt haben. Klose betonte zwar immer wieder, ein „fantastisches Trainerteam“ zu besitzen, doch die hohe Fluktuation spricht eine andere Sprache. Man darf gespannt sein, wer sich als Nächstes an der Seite von Klose versuchen wird.



