Trainingslager in Neuruppin: Eta zeigt sich zufrieden
Die Frauen des 1. FC Union Berlin setzen ihre Vorbereitung auf die zweite Bundesliga-Saison im Trainingslager in Neuruppin fort. Geprobt wird im Volksparkstadion des ortsansässigen Brandenburgligisten MSV Neuruppin. Untergebracht ist der Kader von Trainerin Marie-Louise Eta im Vier-Sterne-Hotel Resort Mark Brandenburg am Ruppiner See.
Von den Bedingungen, die im Sommer 2024 auch schon von den Union-Männern und der kroatischen Nationalelf genutzt wurden, ist Eta angetan. „Wir sind hier sehr gut aufgehoben“, meinte Eta, die seit Montag mit ihrem Team vor Ort ist.
Integration der Neuzugänge läuft gut
Zufrieden ist die Trainerin, die in der Schlussphase der vergangenen Saison für die Bundesliga-Männer des Vereins verantwortlich war, auch mit dem Stand der Vorbereitung. „Wir sind seit ein paar Wochen dabei und haben die ersten Testspiele absolviert. Es kann noch nicht alles funktionieren. Aber ich habe das Gefühl, dass die Neuzugänge schon sehr gut integriert sind. Es sind gute Charaktere dabei“, sagte Eta.
In Neuruppin sind mit Torfrau Nelly Smolarczyk (VfL Wolfsburg), den Abwehrspielerinnen Jella Veit (Eintracht Frankfurt) und Jill Janssens (TSG Hoffenheim), Mittelfeldspielerin Lisanne Gräwe (Eintracht Frankfurt) und Angreiferin Leela Egli (SC Freiburg) alle fünf Neuverpflichtungen am Start.
Personelle Situation: Angeschlagene Spielerinnen
Es gibt aktuell aber auch einige angeschlagene Spielerinnen. Torfrau Cara Bösl, Dina Orschmann, Anna Aehling, Hannah Eurlings, Mariann Noack, Judith Steinert, Korina Janez und Tanja Pawollek können derzeit nicht mit der Mannschaft trainieren.
Testspiel gegen Hamburger SV und Saisonziel
Das nächste Testspiel steht am Samstag (15.00 Uhr) in Neuruppin gegen den Liga-Konkurrenten Hamburger SV auf dem Programm. Am Sonntag kehrt das Team nach Berlin zurück. Bis zum Ligaauftakt am 21. August gegen Meister und Pokalsieger FC Bayern München bleiben noch vier Wochen Zeit.
Hinsichtlich des Saisonziels peilen die Union-Frauen eine Verbesserung des neunten Platzes der Vorsaison an. Es soll auch spielerisch durchaus ansehnlich werden. „Ich bin bekannt für mutigen und offensiven Fußball“, erklärte Eta.



