Füchse Berlin ziehen ins Finale der Champions League ein
Die Füchse Berlin haben den SC Magdeburg im Halbfinale der Champions League mit 40:35 (19:17) besiegt und sich damit zum zweiten Mal in Folge für das Endspiel der Königsklasse qualifiziert. Vor einer euphorischen Kulisse in Köln gelang den Hauptstädtern dank einer furiosen Schlussphase der entscheidende Sieg.
Intensives Duell von Beginn an
Beide Teams starteten nervös in die Partie, und es dauerte einige Minuten, bis die Abwehrreihen ihren Rhythmus fanden. In der Anfangsphase war es kein Spiel der Torhüter – erst als Füchse-Keeper Dejan Milosavljev die erste Parade des Spiels zeigte, konnten sich die Berliner erstmals mit zwei Toren absetzen (10:8, 16. Minute).
Die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau fand fortan besser ins Spiel und nutzte ihr gefürchtetes Tempospiel. Allerdings machten die Magdeburger mit ihren Eins-gegen-Eins-Qualitäten immer wieder Druck, sodass sich die Füchse nie entscheidend absetzen konnten. Die 19:17-Pausenführung war ein schmaler, aber wichtiger Vorsprung.
Spannende zweite Halbzeit
Nach der Pause blieb die Partie erwartungsgemäß eng. Mit dem 29:29 gelang Magdeburg der erste Ausgleich seit der Anfangsphase (44. Minute). Doch die Füchse behielten die Nerven und starteten einen 6:0-Lauf zum Beginn der Schlussphase, der die Vorentscheidung brachte. Magdeburg fand keine Antwort mehr und musste sich geschlagen geben.
Historische Chance auf den Titel
Im Endspiel am Sonntag um 18 Uhr (Dyn und Dazn) treffen die Füchse auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Aalborg Handbold und dem FC Barcelona. Für die Berliner wäre es der erste Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte. Die Spieler und Fans feierten ausgelassen – mit Gesängen wie „Finale, oho“ und jubelnden Spielern auf dem Platz.



