Borussia Mönchengladbach wird in der kommenden Saison an einem neu geschaffenen Wettbewerb für Nachwuchstalente in Deutschland teilnehmen, der „Bundesliga Talent Series“. Insgesamt haben sich 26 Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga für die Premieren-Saison 2026/27 angemeldet. Gladbachs Nachwuchs-Direktor Mirko Sandmöller erläuterte die Beweggründe für die Teilnahme.
Erfahrungen aus dem Premier League International Cup
Im vergangenen Jahr hatte Gladbach noch am „Premier League International Cup“ teilgenommen, einem Wettbewerb, bei dem sich die Talente der U17, U19 und U23 mit den Nachwuchsspielern englischer Spitzenklubs messen konnten. Die Fohlen-Youngster feierten dabei Siege über die Nachwuchsteams von West Bromwich Albion (3:2), Leicester City (3:2) und den FC Fulham (2:0), schieden jedoch nach einem 0:2 gegen Crystal Palace im letzten Gruppenspiel aus und verpassten knapp die K.o.-Phase.
Neuer Wettbewerb für mehr Spielpraxis
„Der neue Wettbewerb gibt uns die Möglichkeit, unseren Talenten aus der U17, U19 und U23 zusätzliche Spielpraxis auf einem hohen Niveau zu bieten“, erklärte Sandmöller. „Wir haben mit der Teilnahme am Premier League International Cup in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht und wissen, dass uns die altersübergreifende Zusammenstellung wertvolle zusätzliche Impulse und Erkenntnisse in der Ausbildung der Spieler liefern kann.“
Teilnehmerfeld der ersten Saison
Aus der Bundesliga nehmen elf Klubs teil: 1. FC Union Berlin, SV Werder Bremen, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München, SC Paderborn sowie die Aufsteiger SV Elversberg und der FC Schalke 04. Aus der 2. Bundesliga sind 15 Vereine dabei: Hertha BSC, DSC Arminia Bielefeld, VfL Bochum 1848, Eintracht Braunschweig, FC Energie Cottbus, SV Darmstadt 98, SG Dynamo Dresden, SpVgg Greuther Fürth, Hannover 96, 1. FC Heidenheim 1846, Holstein Kiel, 1. FC Magdeburg, 1. FC Nürnberg sowie die Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli und VfL Wolfsburg.



