Hertha BSC profitiert unerwartet vom Transfer von Noel Aseko zu Eintracht Frankfurt. Der defensive Mittelfeldspieler wechselte für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro zu den Hessischen, und die Berliner kassieren aufgrund einer klugen Vertragsklausel 1,2 Millionen Euro.
Die Hintergründe des Transfers
Bereits im Jahr 2022 verließ Aseko die U17 von Hertha BSC und wechselte zum FC Bayern München in die U19. Dabei sicherten sich die Blau-Weißen eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent, wie das Fachmagazin „Kicker“ berichtete. Der 20-jährige Deutschlands U21-Nationalspieler unterschrieb bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag bis 2031 und wird dort künftig im Mittelfeld agieren.
Aseko: Vom Hertha-Juwel zum Frankfurter Neuzugang
Noel Aseko gilt als großes Talent im deutschen Fußball. Schon in der Jugend von Hertha zeigte er außergewöhnliche Fähigkeiten, die ihn zum begehrten Spieler machten. Sein Wechsel zum FC Bayern war ein wichtiger Schritt, doch der endgültige Durchbruch gelang ihm nun in Frankfurt. Die Ablösesumme von zwölf Millionen Euro unterstreicht den steigenden Marktwert des Spielers.
Hertha BSC hat mit dieser Weiterverkaufsbeteiligung erneut bewiesen, dass langfristige Planung Früchte trägt. Die Einnahme von 1,2 Millionen Euro ist ein wichtiger finanzieller Baustein für den Verein, der dringend Investitionen in den Kader benötigt.
Millionen für den Kaderumbau
Die Einnahmen aus dem Aseko-Transfer reihen sich in eine Serie von Millioneneinnahmen für Hertha BSC ein. Nach Kennet Eichhorn (17 Jahre, neun Millionen Euro Ablöse nach Leverkusen), Fabian Reese (28 Jahre, acht Millionen Euro nach Wolfsburg), Tjark Ernst (23 Jahre, fünf Millionen Euro nach Rotterdam) und Michael Cuisance (26 Jahre, fünf Millionen Euro nach Lens) ist dies die nächste signifikante Einnahme. Insgesamt hat Hertha durch diese Transfers mehrere zehn Millionen Euro eingenommen.
Das Geld ist dringend für die Verstärkung des Teams vorgesehen. Besonders ein torgefährlicher Mittelstürmer, ein erfahrener Linksverteidiger und ein neuer Torwart stehen auf der Wunschliste des Trainers. Die Verantwortlichen hoffen, mit diesen Mitteln den Kader für die kommende Saison entscheidend zu verbessern.



