Klopp-Deal: Keine Ablöse, sondern Markenbotschafter-Rolle bei Red Bull
Klopp-Deal: Keine Ablöse, sondern Markenbotschafter

Während die Fußballwelt noch auf das offizielle Ja von Jürgen Klopp (59) als neuem Bundestrainer wartet, zeichnet sich ab, dass der Deal anders ablaufen wird als allgemein erwartet. Statt einer Ablösezahlung an Red Bull soll Klopp dem Energy-Drink-Hersteller als Markenbotschafter erhalten bleiben – eine Lösung, von der alle drei Parteien profitieren.

Heimpremiere in Amsterdam, Testspiel in Augsburg

Klopps erste Partie als Bundestrainer steht bereits fest: Am 24. September startet er in Amsterdam gegen die Niederlande in die Nations League. Nur drei Tage später, am 27. September, folgt das Heimspiel gegen Griechenland – zunächst in Augsburg geplant. Der DFB könnte die Partie noch kurzfristig ins Westfalenstadion nach Dortmund oder ins Olympiastadion nach Berlin verlegen und würde trotzdem eine ausverkaufte Arena garantieren.

Entscheidende Gespräche in New York

In dieser Woche finden die entscheidenden Verhandlungen zwischen DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64), Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke (67) und Klopp in New York statt. Der ehemalige Liverpool-Trainer wird anschließend mit seinem Berater Marc Kosicke sprechen, der bereits vor Ort ist. Zudem ist Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50) in der Woche vor dem WM-Finale am 19. Juli in der Stadt. Da Klopp noch einen Vertrag bis 2029 als „Head of Global Soccer“ bei Red Bull besitzt, gehen viele Beobachter von einer Ablöseforderung aus. Mintzlaff pocht verständlicherweise auf eine Kompensation.

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Die clevere Lösung: Markenbotschafter statt Ablöse

Doch es gibt eine bessere Lösung als Geld: Klopp bleibt Red Bull auch als Bundestrainer als Markenbotschafter erhalten. Seine Sichtbarkeit und sein Werbewert steigen durch den neuen Job noch einmal deutlich. Für ein Unternehmen wie Red Bull, das jährlich über 12 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet und fast 14 Milliarden Getränkedosen verkauft, ist dies weit wertvoller als eine Ablöse im einstelligen Millionenbereich.

Drei Gewinner: Klopp, Red Bull und der DFB

So kämen alle Beteiligten als große Gewinner aus dem Poker hervor: Klopp, der gegenüber Red Bull loyal bleibt und seinen Traumjob übernimmt. Mintzlaff, der seinen wichtigsten Sportangestellten zur Rettung des deutschen Fußballs freistellt und ihm einen Riesendienst erweist. Und der DFB, der die absolute Wunschlösung bekommt. Drei Parteien, drei Gewinner – das ist das Ziel aller Beteiligten.

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