Pyrotechnik im Stadion: 125.500 Euro Strafe für Arminia Bielefeld
Pyrotechnik: 125.500 Euro Strafe für Arminia Bielefeld

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Arminia Bielefeld zu einer Geldstrafe von 125.500 Euro verurteilt. Grund sind die massiven Pyrotechnik-Vorfälle durch Bielefelder Anhänger beim Zweitligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf am 16. Januar. Vor Anpfiff zündeten Gästefans mindestens 40 pyrotechnische Gegenstände, darunter eine Rakete und zehn Feuerwerksbatterien. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Details zu den Vorfällen und der Strafe

Laut DFB-Sportgericht entzündeten die Fans vor Spielbeginn die Pyrotechnik, was zu einer Unterbrechung des Spiels führte. Die Strafe von 125.500 Euro setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Ein Teil davon kann der Verein jedoch für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden – maximal 41.800 Euro. Die Auflage: Der DFB muss bis zum 31. Dezember nachweisen, dass das Geld zweckgebunden eingesetzt wurde.

Arminia Bielefeld akzeptierte das Urteil, sodass keine weiteren Rechtsmittel eingelegt wurden. Der Verein zeigte sich in einer Stellungnahme enttäuscht über das Verhalten der Fans und kündigte an, die Präventionsarbeit zu verstärken.

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Pyrotechnik im Stadion: Ein wiederkehrendes Problem

Pyrotechnische Gegenstände in Fußballstadien sind nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Immer wieder kommt es zu Vorfällen, bei denen Fans bengalische Feuer, Rauchtöpfe oder Raketen zünden. Die Strafen für Vereine sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. So musste etwa der Hamburger SV ebenfalls eine hohe Strafe von 119.000 Euro zahlen, nachdem Fans Pyrotechnik abbrannten.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der DFB setzen verstärkt auf Prävention und Sicherheitskonzepte, um solche Vorfälle zu verhindern. Dennoch bleibt die Zahl der Verstöße hoch. Im Fall von Arminia Bielefeld zeigt die Strafe deutlich, dass der Verband keine Toleranz gegenüber solchem Fehlverhalten zeigt.

Auswirkungen auf den Verein und die Fanszene

Die Geldstrafe belastet den Etat von Arminia Bielefeld, der in der 2. Bundesliga ohnehin knapp kalkuliert ist. Der Verein muss nun entscheiden, wie er die verbleibenden 83.700 Euro aufbringt. Ein Teil könnte aus Einnahmen des nächsten Heimspiels oder aus Sponsorenbeiträgen finanziert werden.

In der Fanszene sorgte das Urteil für Diskussionen. Während einige die Höhe der Strafe als übertrieben empfinden, betonen andere die Notwendigkeit von Konsequenzen. Arminia Bielefeld appellierte an seine Anhänger, künftig auf Pyrotechnik zu verzichten, um weitere Strafen und sportliche Nachteile zu vermeiden.

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