Schlager sagt Saudi-Arabien ab: Wechsel zu Werder Bremen fix
Schlager sagt Saudi-Arabien ab: Wechsel zu Werder Bremen

Alexander Schlager hat sich gegen einen Wechsel nach Saudi-Arabien und für Werder Bremen entschieden. Der 27-jährige österreichische Torhüter unterschreibt einen Vertrag bis 2026 bei den Hanseaten. Laut Vereinsangaben verzichtete Schlager auf ein deutlich höheres Gehalt in der Wüste, um sich in der Bundesliga zu beweisen.

Sportliche Perspektive statt Geld

„Das Angebot aus Saudi-Arabien war finanziell sehr verlockend, aber ich habe mich für den sportlichen Reiz und die Herausforderung in Bremen entschieden“, erklärte Schlager bei seiner Vorstellung. Der Torwart betonte, dass ihn das Konzept von Werder und die Bundesliga mehr reizen als eine Karriere in einer weniger ambitionierten Liga. „Ich möchte mich auf höchstem Niveau messen und Teil einer Mannschaft sein, die für Leidenschaft und Tradition steht.“

Schlager war zuvor bei LASK Linz aktiv, wo er in der vergangenen Saison in 32 Pflichtspielen zum Einsatz kam. Seine Leistungen weckten Begehrlichkeiten im Ausland. Neben dem saudischen Klub Al-Shabab sollen auch andere europäische Vereine Interesse gezeigt haben. Schlager entschied sich letztlich für Werder, das nach dem Klassenerhalt in der Vorsaison einen neuen Torhüter suchte.

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Familie und Heimat als Entscheidungsfaktor

Neben dem Sport spielten auch private Gründe eine Rolle. „Meine Familie fühlt sich in Europa wohl. Ein Umzug nach Saudi-Arabien wäre für uns ein großer Schritt gewesen – kulturell und klimatisch“, so Schlager. In Bremen sieht er ideale Bedingungen, um sich weiterzuentwickeln. Werder-Sportchef Clemens Fritz zeigte sich erfreut über die Zusage: „Alexander hat Qualität und Charakter. Er wird uns mit seiner Erfahrung und Ausstrahlung helfen.“

Der Transfer ist für Werder Bremen eine wichtige Verstärkung. In der vergangenen Saison kassierte die Mannschaft 56 Gegentore – der drittschlechteste Wert der Liga. Schlager soll hier für mehr Stabilität sorgen. Er bringt zudem internationale Erfahrung mit: viermal spielte er bisher für die österreichische Nationalmannschaft und absolvierte mehrere Europa-League-Partien.

Kein neuer Trend – aber ein Statement

Die Entscheidung Schlager, ein Millionenangebot aus Saudi-Arabien auszuschlagen, ist in der derzeitigen Transferlandschaft eher ungewöhnlich. Immer mehr Profis lockt das hohe Gehalt in die saudische Profiliga. Doch Schlager betont: „Geld ist nicht alles. Ich will mich mit den Besten messen und eine gute Figur in einer der stärksten Ligen der Welt machen.“

Mit Werder Bremen hat Schlager einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben. Er wird das Trikot mit der Nummer 1 tragen. Das Debüt könnte bereits am ersten Spieltag der neuen Saison gegen den FC Bayern München erfolgen.

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