Margot Robbie: Der steile Aufstieg zur Hollywood-Ikone
Margot Robbie: Der steile Aufstieg zur Hollywood-Ikone

Margot Robbie hat sich in den letzten Jahren zu einer der gefragtesten Schauspielerinnen Hollywoods entwickelt. Mit einem Mix aus Blockbustern, anspruchsvollen Dramen und eigenwilligen Rollen hat sie sich international einen Namen gemacht. Ihr Werdegang, der von einer kleinen Rolle in einer australischen Seifenoper bis zur Hauptrolle in milliardenschweren Kinohits reicht, ist ebenso beeindruckend wie ihr Gespür für vielseitige Projekte.

Vom Serienstar zum globalen Phänomen

Ihre Schauspielkarriere begann Margot Robbie kurz vor ihrem Schulabschluss, als sie 2008 eine Rolle in der australischen Seifenoper „Nachbarn“ übernahm. Diese Rolle brachte ihr schnell große Bekanntheit in Australien ein. Kurz darauf verlagerte sie ihre Karriere in die USA und stand ab 2011 in ersten internationalen Produktionen vor der Kamera. Den internationalen Durchbruch feierte sie schließlich mit der oscarnominierten Produktion „The Wolf of Wall Street“ (2013), in der sie an der Seite von Leonardo DiCaprio die weibliche Hauptrolle spielte.

Seitdem ging es steil bergauf. In der Rolle der Harley Quinn war sie in drei DC-Comicverfilmungen zu sehen und erhielt dafür 2016 unter anderem den „Critics’ Choice Movie Award“ in der Kategorie „Beste Schauspielerin in einem Actionfilm“. Doch nicht nur in Actionfilmen glänzt Robbie: Als Produzentin und Hauptdarstellerin von „I, Tonya“ (2017) bewies sie ihr Talent für anspruchsvolle Charakterstudien.

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Rekorderfolge mit „Barbie“ und neue Projekte

Ein weiterer Meilenstein ihrer Karriere war der Film „Barbie“ (2023), in dem sie neben Ryan Gosling die titelgebende Rolle übernahm. Mit weltweiten Einnahmen, die etwa das Zehnfache der Produktionskosten betrugen, wurde „Barbie“ zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres. Der Hype um den Film katapultierte Robbie endgültig in die oberste Liga Hollywoods.

Nur wenige Jahre später folgte die aufwändige Romanverfilmung „Wuthering Heights“ (2026) unter der Regie von Emerald Fennell. In der Neuinterpretation des Emily-Brontë-Klassikers spielte Robbie die Catherine Earnshaw, an der Seite von Jacob Elordi. Der Film überraschte mit kühnen Kostümen und eindrucksvollen visuellen Elementen und entwickelte sich schnell zu einem Social-Media-Phänomen.

Robbies nächste große Rolle steht bereits fest: Sie wird im Prequel zu „Ocean’s Eleven“ eine Hauptrolle übernehmen. Die Dreharbeiten beginnen in Paris, an ihrer Seite werden Bradley Cooper, Wagner Moura und Monica Barbaro zu sehen sein. Das Projekt wird mit Spannung erwartet.

Produktionsfirma und Privatleben

Neben der Schauspielerei ist Robbie Mitbegründerin der Produktionsfirma LuckyChap Entertainment, die sie 2014 zusammen mit Tom Ackerley, Josey McNamara und Sophia Kerr gründete. Die Firma brachte unter anderem „I, Tonya“ hervor und setzt sich für weiblich geführte Geschichten ein. Durch LuckyChap hat Robbie nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Produzentin einen starken Einfluss auf die Filmindustrie.

Privat lebt die Australierin mit ihrem Ehemann Tom Ackerley, den sie 2014 am Set von „Suite française“ kennengelernt hatte. Das Paar heiratete 2016 in einer privaten Zeremonie. Ende 2024 wurde ihr erstes Kind, ein Sohn, geboren. Robbie hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus, meidet Social Media und setzt bewusst Grenzen gegenüber den Medien. Aufgewachsen ist sie in Australien bei ihrer Mutter und ihren Großeltern; ihr Vater spielte kaum eine Rolle in ihrem Leben.

Mit ihrem bisherigen Schaffen hat Margot Robbie eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu den wandelbarsten und erfolgreichsten Schauspielerinnen ihrer Generation zählt. Von der Seifenoper bis zur Blockbuster-Produktion – ihr Weg ist eine Blaupause für moderne Hollywood-Karrieren.

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