Am Konstanzer Rheinstrandbad hat sich ein Jugendlicher bei einer Kollision mit einem Motorboot mehrere Schnittverletzungen am Bein und zugezogen. Der junge Paddler war mit einem Stand-Up-Paddel-Board auf dem Rhein unterwegs, als ein Motorbootfahrer ihn nach Angaben der Polizei bei erhöhtem Schiffsverkehr übersah. Das Bad befindet sich unweit des Bodensees.
Der Jugendliche stürzte infolge des Zusammenstoßes ins Wasser und geriet mit der Schiffsschraube in Kontakt. Eine Schwimmweste, die der Jugendliche trug, verhinderte nach Einschätzung der Polizei Schlimmeres: Dadurch sei der Jugendliche nicht unter das Boot geraten.
Schnittverletzungen und Folgen
Die erlittenen Schnittverletzungen mussten später im Krankenhaus genäht werden. Bei der Erstversorgung am Ufer kam es zu einem weiteren Zwischenfall: Ein Begleiter des Jugendlichen verlor beim Anblick der Verletzungen das Bewusstsein und musste ebenfalls medizinisch behandelt werden. Beide wurden im Anschluss mit einem Rettungswagen in das Klinikum Konstanz gebracht, wo sie weiter versorgt wurden.
Ermittlungen gegen Motorbootfahrer
Gegen den Motorbootfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. Die Beamten betonten die Bedeutung von Schwimmwesten für die Sicherheit auf dem Wasser. Der Vorfall ereignete sich bei dem beliebten Badebetrieb am Rheinstrandbad, das für seine Lage direkt am Wasser bekannt ist. Die Polizei rät Wassersportlern, stets aufmerksam zu sein und sich durch geeignete Sicherheitsausrüstung zu schützen.



