Deutscher Taucher vor Kalabrien stirbt bei Schwächeanfall
Deutscher Taucher stirbt vor Kalabrien

Ein 61 Jahre alter deutscher Urlauber ist am Donnerstagnachmittag bei einem Tauchausflug vor der süditalienischen Küste ums Leben gekommen. Der Mann erlitt in den Gewässern vor der Stadt Tropea in Kalabrien unter Wasser einen Schwächeanfall und verlor das Bewusstsein, wie die Rettungsdienste mitteilten. Trotz sofortiger Bergung und Wiederbelebungsversuchen durch mehrere mitreisende Ärzte kam jede Hilfe zu spät.

Rettungsversuche unter Zeitdruck

Das Unglück ereignete sich gegen 16.30 Uhr. Der Taucher wurde schnell auf das Begleitboot gebracht, wo die Ärzte, die ebenfalls an der Exkursion teilnahmen, mit der Reanimation begannen. Anschließend wurde er mit einem Hubschrauber in den nahegelegenen Hafen von Tropea geflogen, einer Felsenstadt direkt an der Küste. Trotz weiterer 50 Minuten andauernder Wiederbelebungsversuche gaben die Retter schließlich auf.

Hintergründe des Unglücks

Der Deutsche hatte Urlaub in einer Ferienanlage der Gemeinde Simeri Mare gemacht. Von dort aus nahm er an einem kommerziellen Tauchausflug teil, der in Tropea startete. Die Hafenbehörde leitete Ermittlungen ein, um den genauen Hergang zu klären. Angaben zur Herkunft des Mannes machten die italienischen Behörden zunächst nicht.

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Der Vorfall ereignet sich in einer Region, die bei Tauchern beliebt ist, aber auch Gefahren birgt. Die Behörden betonten, dass Schwächeanfälle unter Wasser selten, aber oft tödlich sind, wenn nicht sofort gehandelt wird.

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