Der VfB Stuttgart und Innenverteidiger Ramon Hendriks (24) befinden sich im Vertragspoker. Eigentlich wollten beide Seiten den bis 2028 laufenden Vertrag vorzeitig verlängern, doch die Spielerseite hat die Gespräche laut einem Medienbericht abgebrochen. Der VfB zeigt sich jedoch überrascht und geht weiterhin von einer Einigung aus.
Hintergrund der Verhandlungen
Hendriks wechselte vor zwei Jahren als Schnäppchen von Feyenoord nach Stuttgart. Der VfB zahlte nur 750.000 Euro Ablöse, und Hendriks verdient seither ein unterdurchschnittliches Gehalt. Angesichts seiner starken Leistungen möchte der Klub ihn nun besser bezahlen. Geplant war, den neuen Vertrag mit einem dicken Gehaltsplus zum Ende der Transferperiode zu unterschreiben. Nach BILD-Informationen soll Hendriks dann über 2,5 Mio. Euro jährlich verdienen, zuzüglich eines Handgeldes. Damit würde er in die Top 10 der bestverdienenden Stuttgarter aufrücken.
Verhandlungen abgebrochen?
Wie Sky berichtet, hat die Spielerseite die Verhandlungen abgebrochen, da das Angebot des VfB nicht den Erwartungen des Niederländers entsprach. Beim VfB war man über diese Berichte überrascht. „Dass die Gespräche abgebrochen wurden, habe man im Klub so nicht vernommen“, heißt es aus Stuttgart. Man gehe weiterhin davon aus, sich mit Hendriks auf einen neuen Vertrag einigen zu können.
Möglicher Abgang und Ersatz
Der VfB plant fest mit Hendriks, rüstet sich aber auch für den Fall eines Abgangs. Im Winter bot Nottingham Forest bereits 15 Mio. Euro, der VfB lehnte ab. Sollte ein Klub deutlich mehr als das Doppelte bieten, könnte Stuttgart ins Grübeln kommen. Als möglicher Ersatz auf der Schattenliste steht Ladislav Krejčí (27), Abwehrspieler bei Wolverhampton und Kapitän der tschechischen Nationalmannschaft, bereit.



