VfB Stuttgart: Kein Verkaufsdruck trotz Transferperiode – Start in die Vorbereitung
VfB Stuttgart: Kein Verkaufsdruck trotz Transferperiode

Der VfB Stuttgart ist ohne Hektik in die Vorbereitung auf die neue Saison der Fußball-Bundesliga gestartet. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth betonte, dass der Verein trotz der laufenden Transferperiode nicht unter Druck stehe. „Wir haben weder Handlungsdruck noch Verkaufsdruck“, sagte der 47-Jährige am Rande des Trainingsauftakts. Man beobachte den Transfermarkt genau, werde aber nichts überstürzen.

Trainingsauftakt mit 1.000 Fans

Bereits am Montag und Dienstag hatten die Leistungsdiagnostiken stattgefunden. Am Mittwoch dann stand unter der Leitung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß das erste Mannschaftstraining mit Ball auf dem Programm. Aus organisatorischen Gründen waren 1.000 Zuschauer zugelassen, die die Einheit verfolgten. Die Stimmung war positiv, die Fans begrüßten die Mannschaft lautstark.

Allerdings fehlten noch einige wichtige Spieler. Die sieben WM-Teilnehmer des VfB, darunter die deutschen Nationalspieler Deniz Undav, Jamie Leweling und Angelo Stiller, steigen erst später ein. Auch Kapitän Atakan Karazor war nicht dabei. Er hatte an der WM-Vorbereitung der Türkei teilgenommen, wurde aber letztlich nicht für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko nominiert. Lorenz Assignon fällt nach einer Schulteroperation noch aus, Ramon Hendriks und Jeff Chabot trainierten vorrangig individuell.

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Wohlgemuth hält sich mit Zielen zurück

Mit Blick auf die sportlichen Ziele für die kommende Saison hielt sich Wohlgemuth bedeckt. Statt konkreter Vorgaben betonte er die Weiterentwicklung der Mannschaft. „Wir sind gut damit gefahren, mit unseren Zielen nicht hausieren zu gehen. Wir wollen den Anspruch leben und die Gruppe wachsen lassen“, erklärte er. „Wenn die Gruppe zeigt, dass sie auf dem höchsten Niveau arbeiten möchte, stellen sich die Erfolge automatisch ein.“

Der VfB Stuttgart hatte in der vergangenen Saison einen starken Eindruck hinterlassen und sich für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. Nun gilt es, diese Leistung zu bestätigen und sich weiterzuentwickeln. Die Konkurrenz in der Bundesliga ist groß, aber die Schwaben vertrauen auf ihre Arbeit und die Qualität im Kader. Die Transferperiode läuft noch bis Ende August, und Wohlgemuth schließt nicht aus, dass sich noch etwas tut. „Wir sind wachsam, aber wir lassen uns nicht treiben“, sagte er.

Die Fans dürfen gespannt sein, wie die Mannschaft in die Saison startet. Die Vorbereitung wird zeigen, wo die Reise hingeht. Mit einem entspannten, aber fokussierten Ansatz will der VfB Stuttgart an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen.

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