WM 2026: 45 Festnahmen bei Spielen in Dallas – Polizei veröffentlicht Statistik
WM 2026: 45 Festnahmen in Dallas – Polizei veröffentlicht Statistik

Das Dallas Stadium in Arlington, Texas, richtet bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 insgesamt neun Spiele aus – mehr als jede andere Arena. Die lokale Polizei hat nun eine Bilanz der Vorfälle rund um die ersten acht Partien veröffentlicht. Demnach wurden an den Spieltagen insgesamt 45 Menschen festgenommen. Die meisten Festnahmen erfolgten wegen Hausfriedensbruchs, also des Versuchs, ohne gültiges Ticket oder Akkreditierung ins Stadion zu gelangen. Auch der Verkauf gefälschter Trikots führte zu mehreren Festnahmen.

Detaillierte Aufstellung der Festnahmen nach Spieltagen

Die Polizei legte eine genaue Aufschlüsselung der Festnahmen für jedes der acht bisher ausgetragenen Spiele vor. Am 14. Juni, beim Spiel Niederlande gegen Japan, gab es drei Festnahmen: eine wegen Hausfriedensbruchs, eine wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit und eine wegen Markenfälschung im Wert zwischen 2.500 und 30.000 US-Dollar.

Beim Spiel England gegen Kroatien am 17. Juni wurden sechs Personen festgenommen. Die Delikte umfassten Markenfälschung, Hausfriedensbruch, Trunkenheit, Besitz von Drogenutensilien, Besitz einer kontrollierten Substanz unter einem Gramm sowie Verkauf einer kontrollierten Substanz unter einem Gramm in Verbindung mit Widerstand gegen die Festnahme.

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Argentinien-Spiel mit neun Festnahmen

Die höchste Zahl an Festnahmen an einem einzelnen Spieltag verzeichnete die Partie Argentinien gegen Österreich am 22. Juni: Neun Personen wurden in Gewahrsam genommen. Vier davon wegen Hausfriedensbruchs, drei wegen Verstößen gegen das Alkoholgesetz (Versuch, Alkohol ohne Genehmigung aus Kühlboxen zu verkaufen), eine wegen Markenfälschung von Trikots im Wert von rund 20.000 Euro und eine wegen Marihuana-Besitzes.

Das Spiel Schweden gegen Japan am 25. Juni verlief ohne eine einzige Festnahme.

Körperverletzung und offener Haftbefehl

Am 27. Juni, beim Spiel Argentinien gegen Jordanien, gab es sieben Festnahmen: drei wegen Hausfriedensbruchs, eine wegen Verstoßes gegen das Alkoholgesetz, eine wegen häuslicher Körperverletzung, eine wegen Körperverletzung und eine wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit.

Beim Spiel Norwegen gegen die Elfenbeinküste am 30. Juni wurden vier Personen festgenommen: zwei wegen Schwarzhandels, eine wegen Trunkenheit und eine aufgrund eines offenen Haftbefehls aus einem anderen Bundesstaat.

Feuerwerkskörper und renitente Zuschauerin

Am 3. Juli, beim Spiel Australien gegen Ägypten, gab es drei Festnahmen: eine wegen Schwarzhandels, eine wegen Besitzes von Feuerwerkskörpern und eine wegen Hausfriedensbruchs. Letztere betraf eine Zuschauerin mit gültigem Ticket, die auf der Tribüne für Unruhe sorgte und sich weigerte, ihren Platz zu verlassen, nachdem der Sicherheitsdienst sie des Stadions verwiesen hatte.

Die meisten Festnahmen an einem Tag verzeichnete das Spiel Portugal gegen Spanien am 6. Juli: 13 Personen wurden festgenommen. Acht davon wegen Hausfriedensbruchs (Fans ohne gültige Eintrittskarte oder Akkreditierung), vier wegen Markenfälschung und eine wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit.

Fazit der Polizei

Die Polizei von Arlington bewertete die Bilanz als insgesamt positiv, da die meisten Fans sich gesetzeskonform verhielten. Die hohe Zahl an Festnahmen wegen Hausfriedensbruchs zeige jedoch, dass die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Stadion greifen. Das letzte Spiel im Dallas Stadium steht noch aus.

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