Füchse Berlin nach Sieg gegen Magdeburg im Champions-League-Finale
Füchse Berlin erreichen Champions-League-Finale nach 40:35 gegen Magdeburg

Die Handballer der Füchse Berlin haben das Finale der Champions League erreicht. Der deutsche Vizemeister und DHB-Pokalsieger setzte sich am Samstag im Halbfinale des Final Four in Köln gegen Titelverteidiger und Erzrivalen SC Magdeburg mit 40:35 (19:17) durch. Damit bietet sich dem Hauptstadtclub nun erneut die Chance, erstmals die wichtigste Trophäe im europäischen Vereinshandball zu gewinnen.

Revance für Vorjahresniederlage

Im Vorjahr hatte der SCM das Finale gegen die Füchse für sich entschieden und auch die beiden jüngsten Bundesliga-Duelle gewonnen. Doch in Köln gelang den Berlinern die Revanche. Vor der stimmungsvollen Kulisse von 20.122 Zuschauern entwickelte sich ein offensiv hochklassiges deutsches Halbfinale.

Starker Start der Füchse

Nach einer zähen Anfangsphase lag das Momentum etwas mehr bei den Berlinern, die sich nach 18 Minuten beim 13:10 erstmals eine Drei-Tore-Führung erspielten. Während die Torhüter kaum Akzente setzen konnten, prägten vor allem die Stars das Geschehen: Gisli Kristjánsson lenkte das Spiel des SCM mit starker Übersicht, während auf der Gegenseite Welthandballer Mathias Gidsel als kreativer Antreiber im Rückraum überzeugte. Mit einer knappen Zwei-Tore-Führung für die Berliner ging es in die Halbzeitpause.

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Magdeburg kämpft sich zurück

Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Partie nahtlos an die Intensität der ersten Hälfte an. In der 33. Minute setzte sich der Hauptstadtclub beim Stand von 23:19 erstmals auf vier Treffer ab und schien das Spiel zunehmend unter Kontrolle zu bringen. Doch die Elbestädter ließen sich nicht abschütteln und kämpften sich Tor um Tor zurück. In der 44. Minute stellte Magdeburg mit dem Treffer zum 29:29 den Ausgleich her, ehe sie wenig später (48.) mit 32:31 in Führung gingen.

Berliner Nervenstärke entscheidet

Doch Berlin behielt die Nerven und setzte sich mit dem 36:33 in der 55. Minute wieder auf drei Tore ab. Spätestens das 38:33 drei Minuten vor dem Ende sorgte dann für die Vorentscheidung und Jubel bei den Berliner Fans. Mit neun Toren war Mathias Gidsel bester Werfer der Füchse.

Finale am Sonntag

Im Endspiel treffen die Berliner am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn/DAZN) auf den Gewinner der anschließenden Partie zwischen dem dänischen Club Aalborg Handbold um den deutschen Nationalspieler Juri Knorr und dem Rekordsieger FC Barcelona. Die Füchse haben nun die Chance, erstmals die Champions League zu gewinnen.

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