DEB-Team trotz Pflichtsiegs mit geringer Viertelfinal-Hoffnung
DEB-Team trotz Pflichtsiegs mit geringer Viertelfinal-Hoffnung

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die WM-Vorrunde mit einem 6:3 (3:0, 1:1, 2:2) gegen Großbritannien abgeschlossen, muss aber weiterhin auf das Viertelfinale hoffen. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis benötigt einen Ausrutscher Lettlands gegen Ungarn, um nach Fribourg reisen zu können. Andernfalls droht die dritte Turnier-Enttäuschung in Folge.

Vor rund 4000 Zuschauern in Zürich erzielten Alexander Karachun, Frederik Tiffels, Fabio Wagner, Andreas Eder, Joshua Samanski und Leon Gawanke die deutschen Tore. Für Großbritannien trafen Robert Dowd, Ollie Betteridge und Robert Lachowicz. Die Stimmung war gedrückt, Buhrufe begleiteten die Vorstellung von Bundestrainer Kreis.

Kapitän Moritz Seider zog eine kritische Bilanz: „Wir haben das Turnier vorher verloren, wir haben dem Gegner viel zu viel auf dem Silbertablett präsentiert. Sowas rächt sich.“ Er verwies auf schwache Leistungen und unnötige Niederlagen zu Beginn der WM, insbesondere gegen Lettland und die USA.

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Die Diskussion um die Zukunft von Bundestrainer Kreis hat an Fahrt gewonnen. Nach der Olympia-Enttäuschung und der verpassten Viertelfinal-Chance bei der WM steht der 67-Jährige in der Kritik. Ob er bei der Heim-WM 2025 noch an der Bande stehen darf, ist fraglich.

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