Senf als Geheimwaffe: Draisaitls unkonventionelle Methode gegen Muskelkrämpfe
Der deutsche Eishockey-Kapitän Leon Draisaitl hat während des Spiels gegen die USA für Aufsehen gesorgt, als er auf der Spielerbank ein Päckchen Senf zu sich nahm. Der 30-jährige Fahnenträger erklärte anschließend, dass es sich dabei um eine bewährte Methode zur Bekämpfung von Muskelkrämpfen handle.
„Wirkt am besten“: Draisaitls einfache Erklärung
„Senf ist total gut gegen Krämpfe“, verriet Draisaitl im Interview mit Eurosport. „Wenn man Krämpfe bekommt, wirkt das bei mir am besten. Wenn ich das Gefühl habe, dass es dazu kommen könnte, bin ich ab und zu ein bisschen proaktiv und hau mir einen Löffel Senf rein.“
Die ungewöhnliche Maßnahme half allerdings nicht, die zweite Niederlage in Folge zu verhindern. Deutschland unterlag den USA mit 1:5 und muss sich nun auf das entscheidende Spiel gegen Frankreich konzentrieren.
Blick auf das Viertelfinale: Draisaitl appelliert an die Nation
Für die anstehende K.o.-Phase wünscht sich Draisaitl die Unterstützung des ganzen Landes. „Es wäre cool, wenn wir das auch hinbekommen“, sagte er mit Blick auf die Solidarität bei Fußball-Weltmeisterschaften und anderen großen Turnieren.
Das Duell mit Frankreich am Dienstagmittag um 12.10 Uhr wird im Free-TV bei ARD und Eurosport übertragen. Draisaitl betonte: „Das wird ein schwieriges Spiel, aber natürlich ist es eine Mannschaft, die schlagbar ist. Wenn wir unser Spiel durchziehen und ein bisschen konsequenter sind, haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen.“
Der deutsche Kapitän bleibt trotz der jüngsten Rückschläge optimistisch und setzt weiterhin auf bewährte Methoden – sowohl auf als auch neben dem Eis.



