Eisbären Berlin holen zwölften DEL-Titel: Kritik an mangelnder Konkurrenz
Eisbären Berlin holen zwölften DEL-Titel: Kritik an mangelnder Konkurrenz

Die Eisbären Berlin haben zum zwölften Mal die Deutsche Eishockey-Meisterschaft gewonnen. Im entscheidenden fünften Finalspiel setzten sie sich gegen die Adler Mannheim durch und sicherten sich den Titel. Der Sieg fiel jedoch deutlich aus, was Kritik an der fehlenden Spannung in den Play-offs laut werden lässt.

In der Hauptrunde der DEL ist Ausgeglichenheit gegeben, doch in den Play-offs dominieren die Eisbären unter Trainer Serge Aubin. Im Viertel- und Halbfinale mussten sie sich etwas mehr strecken als im Vorjahr, im Finale gelang den Adlern Mannheim nur ein einziger Sieg. Die Berliner zeigten sich auch ohne mehrere Stammkräfte, darunter der gesperrte Kapitän Kai Wissmann, überlegen.

Die drei bestplatzierten Teams der Hauptrunde scheiterten allesamt an den personell geschwächten Berlinern. Dies wirft Fragen nach der Wettbewerbsfähigkeit der Liga auf. Die Konkurrenz, etwa aus Köln oder Mannheim, hatte vor der Saison aufgerüstet, konnte aber nicht entscheidend mithalten.

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Abseits des Erfolgs gibt es eine wichtige Personalie: Trainer Serge Aubin verlässt die Eisbären und wechselt zum SC Bern in die Schweizer National League A. Sein Vertrag in Berlin war erst bis 2028 verlängert worden, nun kassiert der Club eine Ablösesumme. Die Nachfolge ist noch offen.

Die Dominanz der Eisbären bereitet der DEL Sorgen, da die Spannung in den Play-offs gering ist. Die Liga lebt von offenen Entscheidungen, doch die Berliner sind in der K.o.-Runde kaum zu schlagen. Ob die Ära nach Aubin eine Schwächung bringt, bleibt abzuwarten.

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