Eishockey-WM 2027: Russland und Belarus erneut ausgeschlossen
Eishockey-WM 2027 ohne Russland und Belarus

Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) hat Russland und Belarus auch für die Herren-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland ausgeschlossen. Dies gab der Verband nach einer Ratssitzung bekannt. Die Entscheidung betrifft das Turnier, das vom 13. Mai bis 29. Mai 2027 in Gelsenkirchen, Düsseldorf und Mannheim stattfindet.

Begründung des Ausschlusses

Die IIHF begründete den Schritt mit „anhaltenden Sicherheitsbedenken und Bedenken hinsichtlich der sportlichen Integrität“ im Falle Russlands sowie „anhaltenden Sicherheitsbedenken“ bei Belarus. Beide Nationen sind seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 von allen IIHF-Turnieren ausgeschlossen. Es ist das dritte Jahr in Folge, in dem Russland und Belarus bei einer WM fehlen.

Spielplan und Austragungsorte

Die Weltmeisterschaft 2027 startet mit einem besonderen Highlight: Deutschland eröffnet das Turnier am 13. Mai in der Gelsenkirchener Fußball-Arena auf Schalke gegen den Erzrivalen und aktuellen Vize-Weltmeister Schweiz. Dies ist das zweite Mal, dass eine Eishockey-Heim-WM mit einem Arena-Spektakel auf Schalke beginnt – bereits 2010 war dies der Fall. Die weiteren Vorrundenspiele des deutschen Teams finden in Mannheim statt, unter anderem gegen Titelverteidiger Finnland. Die Halbfinals und das Finale werden in Düsseldorf ausgetragen.

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Auswirkungen auf den Wettbewerb

Der Ausschluss bedeutet, dass zwei traditionell starke Eishockeynationen weiterhin nicht um den WM-Titel mitspielen dürfen. Russland gewann zuletzt 2014 die Goldmedaille, Belarus erreichte 2014 den fünften Platz. Die Entscheidung der IIHF stößt international auf geteilte Reaktionen: Während die Ukraine und viele westliche Verbände die harte Linie befürworten, fordern russische und belarussische Offizielle seit Langem eine Wiederzulassung. Der Verband betonte jedoch, dass die Sicherheitslage und die Wahrung des sportlichen Fairplays oberste Priorität hätten.

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