Carolina Hurricanes sind zurück an der Spitze
Die Carolina Hurricanes haben sich die begehrteste Trophäe im Eishockey zurückgeholt. Mit einem überzeugenden 3:0-Auswärtssieg bei den Vegas Golden Knights sicherten sie sich den vierten Sieg in der Finalserie und damit den Stanley Cup. Es ist der zweite Titel in der Geschichte des Franchise nach dem Erfolg im Jahr 2006.
Rod Brind'Amour erlebt historischen Moment
Besonders emotional war der Triumph für Trainer Rod Brind'Amour. Der 55-Jährige führte die Hurricanes 2006 als Kapitän zum Titel und wiederholte diesen Erfolg nun als Chefcoach. Er ist erst der zweite Mensch in der NHL-Geschichte, der den Stanley Cup sowohl als Kapitän als auch als Trainer für dasselbe Team gewinnen konnte.
Frühe Führung und starke Defensive
Die Partie begann denkbar günstig für die Gäste. Bereits in der vierten Minute traf Taylor Hall zur 1:0-Führung. Im zweiten Drittel erhöhte Jackson Blake auf 2:0. Die Golden Knights versuchten alles, um zurückzukommen, scheiterten jedoch immer wieder an Hurricanes-Goalie Brandon Bussi. Der Schlussmann zeigte eine überragende Leistung und vereitelte sämtliche Angriffe der Hausherren.
Ein Symbol für den gebrauchten Abend der Golden Knights war der Pfostenschuss von Superstar Jack Eichel neuneinhalb Minuten vor dem Ende. Als Vegas in der Schlussphase alles riskierte und den Torwart vom Eis nahm, nutzte Nikolaj Ehlers 68 Sekunden vor der Sirene zum 3:0-Endstand.
Vegas verpasst zweiten Titel
Für die Vegas Golden Knights endet die Saison mit einer Enttäuschung. Das Team aus Las Vegas stand zum dritten Mal im Finale und musste die zweite Niederlage hinnehmen. Der bislang einzige Titel stammt weiterhin aus der Saison 2022/23.
Krönung einer starken Saison
Die Hurricanes krönen eine herausragende Spielzeit. Nach dem ersten Platz in der Eastern Conference und mehreren gescheiterten Anläufen in den vergangenen Jahren belohnte sich Carolina diesmal mit dem größten Preis im Eishockey. Der Stanley Cup kehrt nach genau 20 Jahren zurück nach Raleigh.



