Deutsches Eishockey-Team verliert Penalty-Krimi gegen USA
Deutsches Eishockey-Team verliert Penalty-Krimi gegen USA

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in Zürich das vierte Spiel in Folge verloren. Gegen den Olympiasieger und Titelverteidiger USA unterlag das Team von Bundestrainer Harold Kreis mit 3:4 nach Penaltyschießen. Es war die achte WM-Niederlage in Serie für das DEB-Team, erstmals seit 1990.

Dabei hatte NHL-Star Moritz Seider die Deutschen bereits nach 60 Sekunden in Führung gebracht. Frederik Tiffels traf an seinem 31. Geburtstag zum 2:1 (30. Minute), Marc Michaelis erzielte das zwischenzeitliche 3:2 (33.). Für die USA trafen Isaac Howard (15.), Max Sasson (26.) und Tommy Novak (55.), der die Partie in die Verlängerung rettete. Im Penaltyschießen war nur Joshua Samanski erfolgreich.

Trotz der Niederlage ist das Viertelfinale noch möglich. Das DEB-Team muss dazu die restlichen Vorrundenspiele gegen Ungarn, Österreich und Großbritannien gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen. Stürmer Daniel Fischbuch fällt vermutlich mit einem Handbruch aus.

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Torwart Philipp Grubauer zeigte sich nach dem Spiel verärgert über eine Szene beim Ausgleichstreffer der USA. Der Puck war nach seiner Meinung bereits kontrolliert, als die Amerikaner nachstocherten. Eine Challenge blieb aus. Bundestrainer Kreis erklärte, dass eine Challenge nicht möglich gewesen sei.

Matthew Tkachuk gab sein WM-Debüt für die USA, nachdem er die ersten Spiele wegen der Geburt seines Kindes verpasst hatte. Die Amerikaner waren stark dezimiert, nur zwei Spieler des Vorjahres-Weltmeisterteams standen auf dem Eis.

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