Der Abschied von Alejandro Garnacho beim FC Chelsea zeichnet sich ab. Trainer Xabi Alonso äußerte sich bei seiner Vorstellung zu den Gerüchten um den 22-jährigen Argentinier und machte deutlich, dass es konkrete Anfragen von anderen Vereinen gibt. „Es gibt Interesse, das ist klar. Ich hoffe, dass es auf die bestmögliche Art und Weise endet – für den Spieler, für den Verein und für alle Beteiligten“, sagte Alonso.
Garnacho erst vor einem Jahr zu Chelsea gewechselt
Garnacho war erst im vergangenen Sommer für rund 46 Millionen Euro von Manchester United an die Stamford Bridge gewechselt. In seiner ersten Saison bei Chelsea kam der Flügelstürmer auf 34 Pflichtspieleinsätze, erzielte dabei sieben Tore und bereitete fünf weitere vor. Trotz dieser soliden Leistungen scheint der Klub bereit, ihn ziehen zu lassen.
Mehrere Top-Klubs zeigen Interesse
Laut Medienberichten sollen mehrere europäische Spitzenvereine um Garnacho buhlen. Darunter werden unter anderem der FC Barcelona, Paris Saint-Germain und einige englische Premier-League-Klubs genannt. Chelsea soll eine Ablösesumme im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro anstreben, um den Transfergewinn zu maximieren.
Alonso betonte, dass er keine voreiligen Entscheidungen treffen werde: „Wir werden alle Optionen prüfen und dann das Beste für den Verein und den Spieler entscheiden. Alejandro ist ein talentierter junger Mann, der uns viel gegeben hat. Aber manchmal sind Veränderungen notwendig, um neue Impulse zu setzen.“
Auswirkungen auf Chelseas Kaderplanung
Ein Abgang Garnachos würde Chelsea zusätzliche finanzielle Mittel verschaffen, die in andere Positionen investiert werden könnten. Der Klub hat in den vergangenen Transferperioden bereits hohe Summen ausgegeben und muss möglicherweise Verkäufe tätigen, um die Financial-Fairplay-Regeln einzuhalten. Alonso deutete an, dass die Transferstrategie noch nicht abgeschlossen sei: „Wir arbeiten intensiv daran, den Kader optimal zusammenzustellen. Es kann noch Bewegungen geben, sowohl bei Zugängen als auch bei Abgängen.“
Die Entscheidung über Garnachos Zukunft dürfte in den kommenden Tagen fallen. Der Spieler selbst soll einem Wechsel nicht abgeneigt sein, um mehr Spielzeit und eine größere Rolle in einem Team zu erhalten. Alonso abschließend: „Ich wünsche ihm das Beste, egal wie es ausgeht. Er hat das Potenzial, ein großer Spieler zu werden.“



