Victor Boniface startet frühzeitig Comeback nach Knie-OP bei Bayer Leverkusen
Boniface startet Comeback nach Knie-OP bei Bayer

Victor Boniface (25) hat seinen persönlichen Vorbereitungsstart auf die Saison 2026/27 vorgezogen. Der Stürmer von Bayer Leverkusen trainiert bereits seit zwei Wochen auf dem Vereinsgelände, obwohl die offizielle Saisonvorbereitung erst am 13. Juli beginnt. Der Meisterheld von 2024 kämpft nach einer von Verletzungen geprägten Leih-Saison bei Werder Bremen um sein Comeback.

Operation am rechten Knie im Januar

Im Januar 2026 hatte sich Boniface in Innsbruck einer Operation am rechten Knie unterzogen. Sport-Boss Simon Rolfes (44) äußerte sich zuletzt im Interview mit SPORT BILD optimistisch: „Zum Glück ist die OP gut verlaufen und das Ergebnis war besser als erwartet. Das Knie sieht heute ganz gut aus.“

Unter Aufsicht der Bayer-Mediziner absolviert Boniface täglich mehrere Stunden gezieltes Krafttraining. Schwerpunkte sind Übungen zur Verbesserung der Bewegungsqualität des Knies und der Kondition. Auf dem Platz verbringt der Angreifer etwa eine Stunde pro Tag, wobei neben Lauftraining auch bereits wieder Ballarbeit auf dem Programm steht.

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„Sehr gutes Gefühl“ auf dem Platz

„Die Knieprobleme sind nicht mehr in meinem Kopf, wenn ich auf dem Platz bin“, sagte Boniface gegenüber BILD. „Das ist ein sehr gutes Gefühl.“ Der Nigerianer zeigte sich hochmotiviert: „Ich arbeite daran, Schritt für Schritt wieder in eine sehr gute Form zu kommen.“

Boniface steht in Leverkusen noch bis 2028 unter Vertrag. Ob er seine Zukunft bei der Werkself oder bei einem anderen Verein sieht, hängt maßgeblich von seiner Arbeit in der Sommerpause ab. Der Stürmer plant zusätzlich ein Trainingscamp in Marbella, das er in enger Absprache mit den Bayer-Spezialisten durchführen will.

Rolfes: „Ganz Europa hatte Angst vor ihm“

Sport-Boss Simon Rolfes betonte den engen Kontakt zu Boniface auch in der schwierigen Phase: „Wir werden nie vergessen, was Boni für uns in der Meistersaison geleistet hat. Da hat er das verkörpert, was wir brauchten, diesen Attacke-Modus. Ganz Europa hatte Angst vor ihm. Leider ist er durch Verletzungen immer ein wenig zurückgeworfen worden. Aber er arbeitet sehr engagiert und hart daran, wieder in Topform zu kommen. Dann hat er in ganz vielen Mannschaften eine Perspektive.“

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