Bundesliga-Star Palacios: Messi ist bescheiden und unser Leader
Bundesliga-Star Palacios: Messi ist bescheiden und Leader

Lionel Messi (39) ist der Superstar der WM 2026 in den USA. Der argentinische Kapitän hat bereits sechs Tore erzielt und strebt nach dem Titelgewinn 2022 seinen zweiten WM-Triumph an. Doch wie verhält sich der Ausnahmekönner abseits des Platzes? Exequiel Palacios (27), Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen und ebenfalls im argentinischen WM-Kader, gibt im Interview mit BILD exklusive Einblicke in Messis Persönlichkeit und Führungsstil.

„Alle Spieler opfern sich für Messi auf“

Palacios betont, dass die gesamte Mannschaft bereit ist, für Messi die „schmutzige Arbeit“ zu verrichten. „Wenn man so einen genialen Spieler in seiner Mannschaft hat, muss die schmutzige Arbeit auf dem Platz für ihn getan werden. Und das machen alle gerne, weil es sich lohnt. Es hören auch alle Spieler auf ihn und schauen zu ihm auf. Weil er der beste Fußballspieler der Welt ist“, so Palacios. Bereits vor vier Jahren in Katar habe das Team gewollt, dass Messi die Weltmeisterschaft gewinnt. „Lionel wurde oft hart kritisiert, weil er mit Argentinien bis dahin keine WM gewonnen hatte. Er hat sich durch harte Arbeit mit dem Erfolg belohnt, wir alle haben uns belohnt.“

Messis Führungsstil: Ruhig, beobachtend und gleichbehandelnd

Auf die Frage, wie Messi als Kapitän führt, erklärt Palacios: „Er verhält sich als Kapitän hervorragend, behandelt alle Spieler gleich. Er beobachtet viel, angefangen vom Frühstück bis zum Training auf dem Platz.“ Messi werde nicht laut, wenn etwas nicht funktioniert. „Das ist nicht notwendig, weil wir vom Koch und der Mannschaft über die Physiotherapeuten bis hin zum Greenkeeper ein funktionierendes Team sind.“

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„Niemand gibt Messi Widerworte“

Palacios verrät, dass man Messi durchaus Widerworte geben dürfe. „Aber das macht keiner, weil er unser Leader ist. Alles, was er sagt, dient dazu, jeden einzelnen Spieler und die Mannschaft besser zu machen.“ Messi lasse den Superstar nie heraushängen: „Nein, er ist bescheiden. Seitdem ich bei der Nationalmannschaft dabei bin (seit 2018; Anm. d. Red.), hat er sich nicht verändert.“

Argentinien, der Titelverteidiger, trifft in der Nacht von Freitag auf Samstag im Sechzehntelfinale auf Kap Verde.

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