Bunting kritisiert Buhrufe bei Darts-Turnier in Deutschland
Bunting kritisiert Buhrufe bei Darts-Turnier in Deutschland

Bei der European Darts Trophy in Göttingen kam es zu einem Eklat: Der Engländer Stephen Bunting verlor gegen den deutschen Nachwuchsspieler Niko Springer und wurde dabei von Teilen des Publikums ausgepfiffen. Nach dem Match äußerte sich Bunting auf Instagram scharf: „In wichtigen Momenten eines Spiels zu buhen und zu pfeifen, ist inakzeptabel. Wenn man das tun will, soll man zu einem Fußballspiel gehen.“

Bunting kritisierte, dass die Pfiffe das Spiel verdorben hätten. Er zeigte sich enttäuscht, betonte aber, dass es sich nur um eine kleine Minderheit gehandelt habe: „Ich liebe meine Fans in Deutschland, speziell die wahren.“ Der 40-Jährige fügte hinzu, dass er nie über Niederlagen jammere, aber der Vorfall ihn heute Abend wirklich schmerze.

Die deutschen Darts-Fans gelten eigentlich als besonders stimmungsvoll, stehen aber immer wieder wegen rüden Verhaltens in der Kritik. So meidet Superstar Luke Littler Auftritte in Deutschland abseits von Pflichtterminen, da er sich vom Publikum schlecht behandelt fühlt.

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Bereits während des Spiels hatte Ansager Huw Ware die Fans ermahnt: „Haltet die Klappe.“ Nach dem Match wandte sich Moderator Philip Brzezinski direkt an die Zuschauer: „Es sind drei oder vier Nasen, die mit ihrer Pfeiferei ein großartiges Spiel kaputtgemacht haben. Ihr seid hier nicht willkommen.“

Auch Sieger Niko Springer zeigte sich betroffen: „Was am Ende passiert ist, war Stephen gegenüber nicht ganz fair. Das tut mir wirklich sehr leid. Ich habe mich ein bisschen geschämt.“ Er lobte die Fans insgesamt, räumte aber ein, dass einige wenige das Match ruiniert hätten.

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