Nach der 0:1-Niederlage in Mönchengladbach zeigte sich Dortmunds Torhüter Gregor Kobel enttäuscht und kritisierte die Einstellung seiner Mannschaft. „Es hat sich nicht gut angefühlt auf dem Platz. Es ist super frustrierend, und man geht angefressen nach Hause“, sagte der 28-Jährige in der Mixed-Zone.
Kobel, der mit mehreren Paraden einen früheren Rückstand verhinderte, mahnte: „Wir alle haben einen Vertrag für die ganze Saison unterschrieben und nicht nur für 31 Spiele und müssen auch angesichts dessen performen!“ Vom 4:0-Sieg gegen Freiburg eine Woche zuvor war nichts mehr zu sehen. Die Dortmunder verloren verdient durch ein Last-Minute-Tor von Haris Tabakovic (88.).
Auf die Frage, ob einige Stars gedanklich schon beim Saisonende seien, antwortete Kobel ausweichend: „Ich kann nicht in die Köpfe der anderen schauen!“ Er betonte die Verantwortung für die letzten beiden Spiele gegen Frankfurt und Bremen: „Wir haben auch noch ein bisschen Verantwortung, um das Ding gut zu Ende zu bringen!“
Trainer Niko Kovac wollte von mangelndem Einsatz nichts wissen: „Wir haben niemanden unterschätzt und uns das auch nicht leicht ausgemalt.“ Er stellte nüchtern fest: „Es war heute einfach nicht gut!“ Der BVB droht Platz 2 zu verlieren und den positiven Eindruck der Saison zu beschädigen.



