Arijon Ibrahimovic: Ich bin der Díaz-Backup beim FC Bayern
Díaz-Backup: Ibrahimovic über seine Rolle bei Bayern

Nach einer einjährigen Leihe zum 1. FC Heidenheim ist Arijon Ibrahimovic (20) zurück beim FC Bayern. Der flexible Offensivspieler, der nicht mit Zlatan Ibrahimovic verwandt ist, hat seinen Platz im Profikader der Münchner sicher. Im Trainingslager am Tegernsee verriet er seine künftige Rolle unter Trainer Vincent Kompany (40): „Ich bin der Luis-Díaz-Backup.“ Der Deutsch-Kosovare soll vor allem dann zum Einsatz kommen, wenn der kolumbianische Linksaußen Luis Díaz (29) ausfällt oder geschont wird.

Ibrahimovic' Vielseitigkeit als Trumpf

Der gebürtige Nürnberger, der bereits mit zwölf Jahren in die Jugend des FC Bayern wechselte, kann auch auf dem rechten Flügel und im offensiven Mittelfeld spielen. Diese Flexibilität stellte er zuletzt in Heidenheim unter Beweis, wo er zwei Tore erzielte und fünf Assists beisteuerte. „Ich möchte mich hier beweisen, werde meine Chance hoffentlich bekommen und sie dann hoffentlich auch nutzen. Ich freue mich riesig, dass ich die Chance hier bekomme, beim größten Klub der Welt spielen zu dürfen“, sagte Ibrahimovic stolz.

Orientierung am Aufstieg von Lennart Karl

Ibrahimovic, der bei den Bayern die Rückennummer 22 trägt, blickt auf den Werdegang von Lennart Karl (18). Das einstige Superjuwel debütierte im Sommer 2025 unter Kompany und hat sich seitdem mit 40 Pflichtspieleinsätzen (neun Tore, acht Vorlagen) einen festen Platz erkämpft – trotz eines aktuellen Muskelbündelrisses, der ihn aus der WM-Vorbereitung riss. „Lennart hat es sehr, sehr gut gemacht. Warum nicht? Vielleicht kann ich mir die ein oder andere Sache von ihm abschauen“, so Ibrahimovic. Karls Erfolgsrezept: Trainer Kompany riet ihm, sich keinen Kopf zu machen und einfach befreit aufzuspielen. Diese Einstellung will Ibrahimovic übernehmen: „Ich glaube, dass ich meinen Kopf auch nicht anmachen sollte und einfach spielen sollte.“

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Nationalmannschafts-Traum erstmal hinten an

Obwohl Ibrahimovic alle deutschen U-Nationalmannschaften durchlief und zuletzt bei der U21 aktiv war, schiebt er den Traum von der A-Nationalelf erstmal beiseite. „Ich möchte mich bei Bayern erst mal durchsetzen, hier meine Minuten bekommen, hier Vollgas geben und dann werden wir sehen, was in der Zukunft passiert. Jetzt ist erstmal der Fokus auf Bayern“, erklärte er. Der Angreifer ist entschlossen, seinen Durchbruch beim Rekordmeister zu schaffen und die Erwartungen zu erfüllen, die mit seiner Rückkehr verbunden sind.

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